Die Wahl des Wahllokals

… hat man ja für gewöhnlich nicht, denn das entscheidet die Stadt für einen und so kam es nun auch, dass ich beim Lesen der Wahlbenachrichtigung ins Grübeln kam. Wieso denn da wählen gehen?

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Wie man sieht fällt das diesjährige Wahllokal aus der Auswahl der bisherigen Lokale heraus, aber warum? Auf der Wahlbenachrichtigung steht etwas von „Barrierefrei: ja“. Aber das ist doch weit weg und barrierefrei kann man das doch auch nicht nennen? Und wie kommt man da überhaupt hin, wenn man kein Auto hat?

Der Weg aus Laer-Mitte führt über die Alte Wittenerstraße und dann über einen Teil der Schattbachstraße. Hier gibt es nur auf der linken Seite einen Gehweg, der bis zur Baustelle reicht. Danach muss man in einer Kurve die Straße überqueren, da nur dort ein Gehweg auf der rechte Seite angelegt wurde. Dieser geht dann auch fast bis vor die Einfahrt von Haus Laer. Dort muss man dann noch einmal die Straße überqueren. Eine Baustellenampel ist aktuell vorhanden, aber die gilt nur für Fahrzeuge. Zu Fuß ist die Strecke nicht mal eben machbar, wie zuvor bei den anderen Lokalen. Aber gut, dann eben ein langer Spaziergang.

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Mit dem Auto kommt man dort recht gut hin. Dank unübersichtlicher Ausfahrt aber nur schlecht wieder weg. Am besten mit Straßeneinweiser, der dann auch hoffentlich vorhanden ist.

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Kommen wir zum Punkt ÖPNV. Ja, es soll Menschen geben, die da mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen wollen. Die Linie 372 ist die Einzige, die dort hält. Der Bus fährt fahrplangemäßig einmal in der Stunde dort hin. An der provisorischen Haltestelle, wie auch vorher schon bei der Haltestelle, die nun aufgrund der Baustelle gelegt werden musste, gibt es keinen ebenerdigen Ausstieg. Dank fehlendem Gehweg ist auch bei abgesenktem Bus immer noch eine hohe Stufe zu überwinden. Für Rollstuhlfahrer unmöglich, für gehbehinderte und / oder ältere Menschen mindestens problematisch.

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Weiter geht es auf das Grundstück. Hier ist der Parkplatz eine Schotterpiste, die an Weg aus altem Kopfsteinpflaster grenzt. Ich habe einige Monate aufgrund einer starken Bänderdehnung mit Gehhilfen verbracht. Eine Horrorvorstellung dort herlaufen zu müssen.

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Immerhin der Eingang zum Wahllokal scheint tatsächlich eben zu sein. Naja ich wünsche allen viel Spaß und bin auch die Wahlbeteiligung gespannt. Meine Nachbarin werde ich jedenfalls fragen, ob ich für sie die Briefwahlunterlagen mitbestellen soll.

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Wahlkampf bei Piratens

Es ist Wahlkampf und die Piraten versuchen sich mit alten und neuen Konzepten. In Bochum machen wir das beispielsweise nicht mit den Plakaten. Die letzte Wahl hat gezeigt, dass Palaktieren nur kostet Geld, Zeit, Lust und schadet der Umwelt. Es kotzt Bürger so dermaßen an, dass sie spätestens beim 15. Wahlplakat auf 30 Metern eine Untersuchung des Staatsschutz riskieren. Ja, wenn man diese häßlichen Plakate verändert, zerstört oder abhängt, dann ermittelt der Staatsschutz. Klingt komisch, ist aber so.

Naja, aber zurück zum Wahlkampf. Es gibt momentan zwei Wahlwerbespots, die mächtig Wind machen.Der eine Spot enthält abgestimmte Inhalte, der andere nicht. Über den sogenannten Weltraumaufzug, den die Julia im Spot für die Europawahl haben will, haben die Piraten auf einem Bundesparteitag mit weniger als der 2/3 Mehrheit abgestimmt. Damit wurde der Antrag also abgelehnt und ist somit nicht im Wahlprogramm. Wie kommt der denn dann in einen offiziellen Spot? Tja, da wird man wohl die Julia selbst fragen müssen, denn die hatte den Antrag an den BPT ja selbst gestellt. Sie müsste also wissen, dass die Basis den gar nicht haben will. Nun sagt zum Beispiel der Fabio aus Berlin, dass der ja im Liquid Feedback abgestimmt wurde. – Ja, schön, aber selbst wenn er da mit 2/3 Mehrheit angenommen worden wäre, dann wäre das immer noch egal, denn satzungsgemäß wird über so etwas auf einem Parteitag entschieden. Und selbst dann wäre er mit dem besten Ergebnis von 64% immer noch nicht im Programm. Ich bin gespannt, wie das später im EU Parlament laufen wird. Sicherlich wird die Julia dann liebend gerne Mehrheitsbeschlüsse mittragen und versuchen diese umzusetzen. *lach*

Der andere Spot ist von den Piraten Bochum.

Naja und hier nochmal, was der Fabio so über die demokratische Entscheidung gegen den Weltraumaufzug geschrieben hat.


Muss ja ein äußerst spannendes Thema im Landtag gewesen sein

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Anwesend sind nur eine handvoll Abgeordneter der etablierten Parteien folgen der Debatte. Die Piraten sind zum Großteil anwesend.

Thema gerade ist:

Politisches Weisungsrecht gegenüber Staatsanwälten abschaffen – selbstverwaltete Justiz ermöglichen – Gewaltenteilung stärken

Wo sich die anderen Abgeordneten herumtreiben kann man nur rate. Mittagessen oder Kuchen in der Kantine. Häppchen oder Sektchen bei den Interessenverbänden von Industrie und Wirtschaft. Läuft denkt sich da der Bürger, der das Ganze nicht mitbekommt, weil er ja gerade am Bruttosozialprodukt werkelt.

Ob es wohl daran liegt, dass es sich um einen Antrag der Piratenfraktion handelt?

Die Krim, die Russen und die Amis

Da sind wir nun wieder… die kleine Pause im Kalten Krieg war keine wirkliche Pause. Spätestens seit der NSA Spähaffäre sollte es jedem klar sein, dass dieser Konflikt immer noch weitergeht. Nicht nur in Sachen Überwachung. Aktuell kann man das auch schön in der Ukraine, UN, NATO oder sonst wo sehen, wo es um die Krim und das russische Vorgehen geht. Wir werden benutzt. Freiheit für Julia Timoschenko, die in einem Telefonat ganz selbstverständlich den Tod aller Russen im Zweifelsfall mittels Nuklearwaffen fordert. Die Zusicherung von Obama dem Westen mit Gaslieferungen zu helfen, aber mit dem Hinweis versehen, dass wir uns unabhängiger machen müssen, was im Gegenzug heißt, dass wir endlich mit dem Fracking anfangen müssen. Wenn die das Risiko tragen mit Fracking ihr Trinkwasser zu vergiften, dann sollen wir das gefälligst auch tun. In diesem ganzen Gewusel fällt es dann gar nicht mehr auf, dass unsere ‚Freunde‘ kalt lächelnd Wirtschaftsgeheimnisse raustragen, und in ihrem Land patentieren lassen. Wir sollten uns wirklich mal überlegen, wie sehr wir uns auf solche Freunde verlassen wollen.

Die Zukunft der Kinder!!11!1

Frau Nahles von der SPD möchte nicht, dass Menschen unter 18 Jahren ein Anrecht auf den gesetzlichen Mindestlohn haben, weil

Wir müssen verhindern, dass junge Menschen lieber einen besser bezahlten Aushilfsjob annehmen, statt eine Ausbildung anzufangen.

Jupp, Frau Nahles. Junge Menschen in diesem Land fangen grundsätzlich erst mit 18 ihre Lehre an. *slowclap* Die SPD bastelt also fleißig am Niedriglohnsektor Minderjährige. m(

Diskriminanten

Sorry, eine bessere Überschrift ist mir nicht eingefallen. Vielleicht gibt sich das noch, aber jetzt muss erst einmal etwas raus.

Ich habe gerade den Artikel von Jasna Strick aka Faserpiratin über die Notfallverhütung gelesen. Ja, direkt auf der Homepage der Piratenpartei Deutschland und ja ich muss dazu etwas bloggen, denn ich bekomme die Hände nur zum Schreiben vom Gesicht, und das ist immerhin Thema des Blogs.

Also die Gute schreibt über die Beratungen zum Thema „Pille danach“ im Bundestag. Ein wichtiges Thema, denn ich finde, dass einem diese Möglichkeit jederzeit gegeben sein sollte. Leider kann man das Zeug nicht in den Kondomautomaten packen, weil es ja immerhin ein Medikament ist, aber warum man dafür erst zu einem Arzt muss, weiß ich nicht so ganz. Andererseits ist es natürlich im Fall einer Vergewaltigung wichtig, dass man zum Arzt geht und sich behandeln lässt. Einfach Pille rein und fertig ist da meiner Meinung nach nicht das Mittel der Wahl. Aber gut, das muss jede Frau selbst wissen. Ja, ich sage Frau. Das sagt Jasna ihrem Artikel nicht. Die nennt die Betroffenen „Menschen mit Uterus“, was mich tief Luft holen lässt. Lese ich da richtig? Wird da eine Frau tatsächlich auf den biologischen Unterschied reduziert? Das hätte sich mal jemand wagen sollen, der sich nicht als Femininja bezeichnet! Sowas widerliches wie ein Mann, oder noch schlimmer eine Maskulistin. Moralische Werte haben ist ja was feines. Wäre nur schön, wenn man diese auch bei sich selbst einsetzen würde. Bitte. Danke.

Ach und noch was: Erste Hilfe ist das mit der stabilen Seitenlage. Mit der Herzmassage. Dem Beatmen. Knochen stabilisieren. Wunden versorgen. Sehr wichtig und leider immer wieder vergessen oder verwechselt. Dabei kann man damit mehr als die Gesellschaft retten. Damit rettet man Menschen. Mit und ohne Uterus.

Und nun geht mal bitte alle zu euren Omas ins Altersheim und erklärt ihr was es mit der Pille danach auf sich hat.

Wie die Landtagspräsidentin Raucher sieht…

Raucher sind seit einiger Zeit in NRW nicht gern gesehen. Das sieht man auch an der entsprechenden Gesetzgebung. Erst gängelt man die Gastronomen eigene Habitate für Raucher anzulegen. Dann verbietet man das Rauchen in Kneipen ganz. – Also nachdem die Gastronomen investiert haben. Ja, und wie es scheint ist das immer noch nicht ausreichend. Frau Gödecke fühlt nicht nur durch Zigarettenrauch, sondern gleich vom rauchenden Menschen an sich angeekelt. Das jedenfalls gibt ihr Homepageeintrag wider

CarinaGödecke

Komisch? Wie können diese Raucher denn nur so mißtrauisch sein? Die Landtagspräsidentin wird sicherlich alles nur erdenklich Mögliche tun, damit diese Petition zu einem guten (auf die Sichtweise der Gesetzgebenden kommt es da wohl an) Ergebnis führen wird.

Falls sich jemand fragt, warum er diesen ‚Kommentar‘ nicht mehr auf der Seite von Frau Gödecke findet: Er wurde gelöscht. War wohl doch nicht so angebracht. Aber das Internet vergisst ja nicht.

Das Thema Snowden tritt wieder in den Vordergrund

… und das ist auch gut so, denn in wenigen Monaten läuft sein Asyl in Russland aus. Er muss nun etwas tun. Wenn es nach mir ginge, dann würde unsere große Nation die Größe zeigen und ihn sicher aufnehmen. Geldgeber, damit er hier ein gutes Leben führen könnte, gäbe es wohl genug.

Stattdessen schauen wir und ein Trauerspiel nach dem anderen an. Heute Jauch auf ARD in einer Diskussionsrunde mit Ströbele (Grüne), Reichelt (BILD), Seipel (NRD) und Marina Weisband (Piraten). Die anderen kenne ich nicht. Ist aber auch egal. Es reicht nur ein Beispiel anzuführen, um zu verstehen, warum ich mir so eine Sendung nicht sonderlich lange anschauen kann:

Ströbele: „Herr Snowden hat mir gesagt, dass er am liebsten in einem demokratischen Land leben wolle“
Ein anderer in der Runde: „Dann ist er jetzt aber falsch.“

Stimmt. Aber wann merken wir, dass das so falsch ist? Wieso hat er hier kein Asyl bekommen? Warum würde darüber noch immer diskutiert? Weil er Gesetze in seinem Heimatland gebrochen hat? Das haben auch viele andere Asylsuchende getan, denn seien wir mal ehrlich: In manchem Land ist es strafbar, einfach man selbst zu sein. Offene Äußerungen über das Regime können einen das Leben kosten. Sicherlich ist das von Snowden etwas anderes, aber im Gegensatz zu den Behauptungen hat er sich die Daten ja nicht erhackt. Er hatte Zugang dazu. Eigentlich hat er ’nichts weiter‘ getan als Unternehmensgeheimnisse zu verraten. Nur war das Unternehmen der Staat. Ein Staat, der die gesamte Welt ausspioniert. Alles… Regierungen, Unternehmen und auch der ganz kleine Arsch an der Schüppe. Alle.

Die Welt müsste ihm die Füße küssen. Aber viele wenden sich ab. Aus Angst vor den USA. Zivilcourage. Staatscourage.

Das habt ihr nun davon!

„Wenn ihr die tolle De-Mail nicht nutzen wollt, dann versuchen wir halt auf andere Weise an eure Daten zu kommen!“ – Natürlich ist das nur eine Vermutung, aber die Meldung des gestrigen Tages über gehackte Emailadressen und ganze Computersysteme regt zum Nachdenken an.
16 Mio. Emailadressen seien gehackt, von verschiedenen Anbietern. Statt nun aber auf diese Emailadressen eine Warnmail zu schicken und diese per Presse zu validieren macht das BSI es umgekehrt und fordert die Bürger auf die eigenen Adresse auf dem Server des BSIs zu validieren. Am besten gleich alle Adressen, damit die dem BSI auch endlich mal bekannt sind!
Die Nichterreichbarkeit der Homepage lässt vermuten, dass viele Schafe dies auch getan haben. Auf der NRW Mailingliste der Piraten sah die Diskussion dazu so aus:

User 1 schrieb:
Bei meiner Unmenge an E-Mail-Adressen bei diversen Anbietern weltweit würde ich mir da einen Wolf tippen ^^;;

User 2 schrieb:
Und die müssten sich für all diese Verknüpfungen zu einer einzelnen Person beim BSI ’nen Wolf abspeichern. Erspar das denen lieber,
denn der Raspberry-Webserver dort ist heute schonmal abgeschmiert.

Dumm das, dabei brauchen die dringend validierte Adressdatenbanken.

Und damit ihr auch alle brav richtig validiert müsst ihr das hier vorher bestätigen:

Ich bin damit einverstanden, dass meine personenbezogenen Daten, die bei der Nutzung des auf dieser Webseite angebotenen Sicherheitstests anfallen, zur Durchführung des Tests und zur Mißbrauchserkennung erhoben, verarbeitet und genutzt werden dürfen. Ich bestätige, dass ich das Angebot auf dieser Webseite ausschließlich unter Angabe meiner eigenen E-Mail-Adresse(n) nutze.

Spiegel Online – Warnung des BSI

Ganz großes Kino im Theater

In der letzten Woche wurde an der Ruhruni nicht nur das Studierendenparlament neu gewählt, sondern auch gleich 2 Urabstimmungen durchgezogen.

Über das Ergebnis einer dieser Urabstimmungen hat DerWesten nun einen Artikel verfasst, der meine Befürchtungen bestätigt.

In diesem Artikel kommen mal ein paar Zahlen auf den reich gedeckten Tisch: Ca. 42000 Studis zahlen pro Semester nur einen Euro für eine sogenannte Theaterflatrate. Erfahrene Flatratenutzer wissen, dass jede Flatrate mit Bedingungen daher kommt. Beim Chinesen sind es die Bauschmerzen, weil man sich überfressen hat. Beim Telefonanbieter ist es die Drosselung, und auch beim Schauspielhaus gibt es ein großer ABER.

Das vertraglich zugesicherte Kontingent umfasst 40 Karten für das Schauspielhaus, 12 für die Kammerspiele und 4 Karten für das Theater Unten. Simon Gutleben, der Finanzer des AStAs sagt, dass „der Großteil der Studierenden die zusätzlichen Tickets nutzt, die an der Abendkasse bereitliegen“. Soso, der Großteil…. 42000 Studis…. der Großteil? Dazu gibt der Artikel dann auch etwas her: „…Theatersprecherin Christine Hoenmanns […] verweist auf die über 2000 Studenten, die die Vorstellungen seit Oktober 2013 unentgeltlich besucht haben.“

Über 2000 Studierende also… Ich gehe mal nicht davon aus, dass das Schauspielhaus die Studierenden namentlich vermerken, sondern dass mit der Aussage 2000 Karten gemeint sind, aber wenn nicht bitte ich um Mitteilung, denn dann würde ich da mal die Rubpiraten darauf ansetzen.

Der Januar ist fast vorbei. Das Projekt läuft nun also seit ca 4 Monaten. 2 weitere Monate kommen also noch. Ich gehe dann mal für das Wintersemester von einer Ticketzahl in Höhe von 3000 aus. 42000 durch 3000 sind 14. Also bekommt das Schauspielhaus rechnerisch pro Ticket 14 €. Nun vergleichen wir mal diesen Preis mit den normalen Kartenpreisen:

Schauspielhaus und Kammerspiele
Sonntagabend bis Donnerstagabend:
ermäßigt: 14,00 € / 11,00 € / 8,50 € / 7,00 €

Freitagabend bis Sonntagnachmittag:
ermäßigt: 15,00 € / 12,00 € / 10,00 € / 8,00 €

Das Theater Unten hat einen ermäßigten Standardpreis von 8€

Die gesamte Studierendenschaft zahlt also bei jeder Vorstellung mindestens 52 Karten der Kategorie 2, wenn nicht sogar 1, dafür das sich ein Grüppchen von weniger als 3000 Personen den Abend kulturell versüßen kann? Sehr schön. Freut mich. Ich finanziere euch gerne eure Abendunterhaltung mit.

Jetzt mal Spaß beiseite. Ich finanziere mit meinem Sozialbeitrag finanzschwachen Studis die Wohnung und das Mittagessen. Ich finanziere Studies, die außerhalb des VRRs leben die Anreise. Dies alles mit dem Argument: Solidarität. Das tue ich nicht allzu gerne, denn auch ich gehe für dieses Geld arbeiten und bekomme keine Zuschüsse vom Staat, aber ich tue es. Bei der Theaterflatrate handelt es sich zwar nur um einen Euro, aber den würde ich lieber dem nächsten Bodo-Verkäufer in die Hand drücken. Das würde für mich jedenfalls mehr Sinn machen als einem eh schon durch Steuergelder subventionierten Kulturbau entgeltlich eine bessere Auslastungsquote zu verschaffen.