Der neue Ausweis ist da!

Das war gelogen, denn ich habe den ja gerade erst beantragt.

Aber das alleine war schon einen Eintrag hier wert.
Zunächst einmal brauchte ich ja ein biometrisches Foto

Hinsetzen! Brille ab! Nicht lächeln!

Ich fühlte mich so natürlich wie noch nie. Also wenn die mich mal irgendwo scannen wollen, dann wird das Verfahren schon alle deshalb nicht funktionieren, weil ich nie und nimmer so herumlaufe. Es ist mir ein Rätsel wieso es mit einem normalen Gesichtsausdruck nicht funktionieren sollte, aber man kann ja eh nicht dagegen tun.

Danach ging es zum Bürgerbüro…

Hier wurde zunächst mit einer Aufklärung über den neuen Ausweis begonnen. Gut, ich habe mich ausreichend damit auseinander gesetzt, aber Vorschrift ist Vorschrift. Dann die Frage: „Wollen Sie ihre Fingerabdrücke auf dem Ausweis haben?“ – „So in digitaler Form?“ – „Ja, genau!“ – „Im Leben nicht!“
Ich meine, da ist ein Foto drauf. Dieses ist sogar biometrisch. Wieso dann meine Fingerabdrücke? Ich bin kein ein-eiiger Zwilling, also nein!

Nächster Schritt wird sein: diesen ätzenden RFID Chip auszuschalten.

 

„Das wird dir nicht gefallen.“

Ja ja, diese Aussage war sicherlich nicht untertrieben. Eigentlich ist es sogar so, dass es mich unweigerlich auf die Palme bringt.

Der Arbeitsauftrag ist eigentlich recht simpel: Hier hast du ein Angebot und nun hole Vergleichsangebote ein

Gesagt getan, aber bei Apple noch lange nicht so einfach. Denn Shop ist nicht gleich Shop. Man braucht nicht denken, dass man überall in den Apple Stores / Businesspartner Stores die gleichen Sachen bekommt, oder die Sachen in gewissen Teilen gleich beschrieben sind. Also habe ich mich 90 Minuten durch die Onlineshops meiner Wahl gekämpft, um Vergleichsangebote für ein Produkt einzuholen, dass ich weder mag noch empfehlen kann.
Sicherlich haben die tollen stylischen Geräte in irgendwelchen Bereichen ihre Daseinsberechtigung, aber diese sind doch relativ beschränkt auf das Arbeitsumfeld des Nutzers. Hier ist mein zerschmetterndes Urteil schlicht: Perlen vor die Säue!
Da wird das Flagschiff von Apple genommen und nach allen Regeln der Kunst noch aufgemotzt, um anschließend für die Nutzung von Officeanwendungen eingesetzt zu werden. Naja gut, ich denke mal der ein oder andere Film wird auch abgespielt. Einen Hang zum Programmieren oder gar Komponieren / Mischen / Auflegen kann ich nicht bei dem zukünftigen Nutzer nicht erkennen. Dafür jedoch werden zusätzliche Programme für das Gerät gekauft: Parallels und Windows 7 Home Premium. m(

Achso alles inkl. Tasche 3.392,59€

Mir jedenfalls braucht an der Uni niemand mehr erklären, dass kein Geld da wäre, solange so noch mit Geld umgegangen wird.

Lächeln, winken, weitergehen… und dabei daran denken, dass die Tage dieses Studiengangs schon gezählt sind.

Die Stadt kommt schon an ihr Geld

Zugegeben, der Artikel ist schon etwas älter, aber was hat sich die Stadt Bochum denn bei dem Scheiss gedacht?

Da bekommt ein Autobesitzer ein Knöllchen in Höhe von 15€ wegen Falschparkens und dabei war er gar nicht in der Stadt!
Mehrere Personen bezeugen, dass er sich zum Tatzeitpunkt in der Eifel befand, inkl. seines PKWs.
Die Stadt akzeptiert dies und schickt dem Halter eine Rechnung über 18€ Bearbeitungsgebühr für die Einstellung des Verfahrens.

Wenn das keinen Facepalm auflöst, dann weiss ich auch nicht.

DerWesten

Wenn die Stadt Bochum nur immer so kulant wäre

Die Verzögerung hilft der Stiftung Bochumer Symphonie, die noch fehlenden Millionen für das Projekt einzutreiben. 14,3 Millionen Euro sollten eigentlich zum Stichtag 31. Mai vorgelegt werden. „Das muss nicht unbedingt an diesem Datum sein“, erklärte Townsend am Rande der Jurysitzung zum Architektenwettbewerb.

Ruhrnachrichten Online 23.05.2012

Ein Schelm, wer da Böses denkt. Die Verzögerung kommt Befürwortern und Gegnern gleichermaßen entgegen, denn wie in dem Artikel zu lesen ist gibt es für dieses Projekt Fristen und sollten die nicht eingehalten werden. Jedenfalls denkt man sich das so, wenn man Bürger in dieser Stadt ist. Denn bei Fristen, da versteht die Stadt Bochum nur selten Spaß.
Nicht so bei den Stiftungsgelder für das Musikzentrum, da kann auch mal ein paar Monate geschludert werden. Jaja, irgendwie sind wir doch alle gleich, in diesem schönen Staat. Gut, manche sind gleicher, aber hey.