Die Datensicherheit an der RUB

Das Rechenzentrum der Ruhruniversität hat gerade ein Sicherheitsproblem. Es gab wohl unbefugte Zugriffe auf Email-Zugängen und deshalb hat das RZ die Nutzer am Montag gebeten die eigenen Passwörter neu zu setzen. Das hatte direkt einen Serverausfall zur Folge, da die Anfrageflut von 9000 Accounts über den Tag verteilt den Server in die Knie zwangen. Was dabei anfangs nicht klar war: Die Sicherheitslücke / der Datenschutzverstoß passierte schon am Freitag. Es dauerte also ca. 4 Tage bis die ersten Nutzer ihre Passwörter änderten. Eine lange Zeit im Internet, in der sehr viel passieren kann. Sicher ist vielen Nutzern bekannt, dass sie Passwörter zum einen sicher und zum anderen nur einmal verwendet werden sollten, aber wie das nun mal mit den Menschen so ist: Sie sind faul und manchmal auch dumm.
So kann es nunmal passieren, dass es Menschen gibt, die ihre Passwörter nicht nur für die Uni (Lernplattformen, Email etc.) nutzen, sondern vielleicht auch fürs Onlineshopping. In 4 Tagen kann sich ein geübter Mensch eine Menge Sachen bestellen.
Statt aber eben die Nutzer davon in Kenntnis zu setzen, dass da evtl. privateste Daten in die Hände Fremder gefallen sein könnten, wird lieber geschwiegen, damit nicht am Wochenende die Server für die Passwortverwaltung abstürzen. Häh? Fragt man sich, aber wie schon früher einmal festgestellt wurde, hat das RZ der RUB nur einen minimalen Notdienst und der kann solche Vorkommnisse dann wohl nicht handhaben. Dummgelaufen denkt man sich.

Bleiben viele Fragen offen: Was bringt es, wenn ich mit meiner LoginID und meinem alten Passwort anmelden und dann das Passwort neu wählen kann? Kann das dann nicht auch der Hacker? Wieso wurde nicht angemessen schnell reagiert und die Nutzer informiert? Wo ist die offene Stelle? Wer war der Angreifer wirklich? und und und

Neues vom AStA der Ruhruni

Heute war ich im FSVK Büro, um eine Bescheinigung abzuholen, und bei der Gelegenheit konnte ich die neuen Großraumboxen der FSVK bewundern. Das sind schon echte Brecher. Zur Großraumbeschallung… Großraumbeschallung? Wieso? Seit bestimmt mehr als einem Jahr dürfen gar keine großen Parties mehr von Fachschaften organisiert werden. Die Fachschaften werden alle fein auf das AZ verwiesen und da hat man afaik eine Anlage und wenn nicht, dann hätte die alte Anlage auch locker gereicht. Aber hey! Irgendwer wird die bestimmt mal ausleihen. m(

Da kommen einem manchmal die Tränen

Ich bin durch mein politisches Engagement ja Kummer gewohnt, aber manchmal hilft mir diese Erfahrung einfach nicht. Manchmal möchte ich einfach nur weinen.
Zum einen wegen der Sprachlehrforschung, die geschlossen werden soll. Wohl die Letzte ihrer Art. Davor habe ich schon vor Monaten gewarnt und mal so unter uns, ich hatte recht zuverlässige Quellen. Aber gut, man muss nicht agieren, sondern höchstens reagieren, auch wenn es dann meist einfach zu spät ist. Ich habe das nun irgendwie akzeptiert.
Zum anderen weil in den Ingenieursfakultäten der RUB wieder einmal eine Gemeinschaftsprüfungsordnung ansteht und der Fachschaftrat meines Studiengangs sich nicht darum kümmert. Der letzte Versuch einer Gemeinschaftsprüfungsordnung für die sogenannte I-Reihe hatte Zwangsanmeldungen, amtsärztliche Atteste beim 2. Versuch und Verfall des 3ten Versuchs bei nicht Wahrnehmung eines Beratungsgesprächs. Ja, genau. Der vorletzte Versuch verfällt, wenn man sich nicht dem Gespräch mit der Studienberatung stellt.
Und auch dieser Versuch beinhaltet Boshaftigkeiten. Anders kann ich das nicht ausdrücken. Hier mein Favorite:

§2(2) Zum Studium kann nicht zugelassen werden, wer die Bachelor-, Master-, Diplomvor- oder Diplomprüfung in einer der Fachrichtungen „Elektrotechnik“, „Informationstechnik“, „IT-Sicherheit“, „Maschinenbau“, „Informatik“ oder einer verwandten Fachrichtung an Hochschulen im Geltungsbereich des Grundgesetzes endgültig nicht bestanden hat.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Wer also in Maschinenbau ein „endgültig nicht bestanden (ENB)“ kassiert, der hat an der Ruhruniversität auch keine Informatik zu studieren. Eigentlich sogar nicht weitreichender. Jemand der in Dortmund oder irgendeiner anderen Uni mit Maschinenbaustudiengang ein ENB kassiert, dann kann der in Bochum auch kein Informatik studieren.
Nun habe ich meinen Fachschaftrat gefragt, wer sich darum kümmert und was bekomme ich als Antwort?

afaik betrifft uns die für alle Ingenieursstudiengänge vereinheitlichte PO13 nicht, da wir bis dahin nicht mehr zur ET/IT gehören.

Ja ne, is klar. Das betrifft uns ja nicht mehr. Nur das wir weiterhin ein Informatikstudiengang sind und damit Studis, die bei uns durchfallen nicht mehr in der I Reihe studieren können. Frei nach dem Motto: Aber das sind ja dann auch nur unsere Exstudis und das betrifft ja dann auch nur Leute, die nach uns kommen. Was gehen die uns an?

Denk nach, Junge, denk nach!

Heute ist das Selbstlernzentrum / der Computerraum geschlossen, da die Mitarbeiterin erkrankt ist. An der Tür hängt ein Zettel mit eben dieser Information und trotzdem stehen alle paar Minuten Studierende im Technikbüro, das hinter dem Selbstlernzentrum liegt. Auch steht auf dem Zettel an wen sich die Studierenden im Notfall wenden müssen. Aber denkt ihr irgendeiner geht zu den dort genannten Räumen? NEIN!

Vorhin waren wir es dann leid ständig gestört zu werden und haben die vordere Tür abgeschlossen. Seit dem hört man regelmäßig Menschen von der verschlossenen Tür abprallen. Die Klinke quietscht und es macht *Rumms*. Die Krönung war der Klopfer gerade, der erst laut an die Tür (also neben den Zettel) klopft, dann vor die Tür rennt, nochmal klopft und schließlich verwirrt vor der Tür stehen blieb. Leider musste ich in dem Moment raus. Also fragte er mich: „Heute ist geschlossen?“ – „Ja. Steht ja da auf dem Zettel.“ – „Ja ja, ich dachte nur, dass der vielleicht von gestern sei.“

Gestern! Gestern? Alter, da war Sonntag verdammt! Da wäre eh geschlossen gewesen. Aber ich kam gar nicht dazu ihm das an den Kopf zu werfen. Ich war so perplex, dass ich nur mit dem Kopf schütteln konnte.

Heli again, ich sag einfach, Heli again

Heute hatte die Ruhruni wieder hohen Besuch, wie es scheint. Der Fussballplatz wurde jedenfalls wieder als Hubschrauberlandeplatz mißbraucht. Auf der Facebookseite der RUB wird von einem Krankentransport gesprochen, aber das kann ich nicht ganz glauben. Beim letzten Mal sind dort keine Sanitäter ausgestiegen, sondern schnieke ausschauende Anzugträger. Auch sieht man auf diesem Hubschrauberfoto keine SAR Aufdruck oder gar ein ADAC Zeichen. Ich habe schon mehrere Rettungshubschraubereinsätze gesehen, ob am Campingplatz das Verbrennungsopfer oder Unfallopfer auf der Autobahn. Niemals wurden die mit einem schwarzen Privatheli abgeholt.

RUB Foto (Marion Nelle)

Die bsz bekommt neue Gesichter

Der AStA der Ruhruniversität Bochum schlägt sich wieder selbst ein Schnippchen.

Dieses Mal verlängert der neue AStA der Ruhruniversität die Verträge fast aller Redakteure der Bochumer Stadt- und Studierendenzeitschrift (bsz). Versucht hatte der AStA schon vorher die Verträge mit den Redakteuren zu lösen, aber dies war wohl nicht so einfach möglich. Genauer genommen hatten die AStA Referenten getobt, weil der alte AStA (GHG, LiLi und Swib) die Verträge der Redakteure vor Übergabe des AStA Sitz schnell noch verlängerten. So hatten die langjährigen MitarbeiterInnen wenigstens noch 6 Monate Zeit. Eine Begründung bleibt der AStA bisher noch schuldig, aber es ist offensichtlich, dass der AStA über die wiederholte nicht unbedingt positive Berichterstattung unglücklich war. Sicherlich auch deshalb haben die AStA Mitglieder und Freunde vor einigen Monaten schon versucht massiv Einfluss auf die Besetzung der bsz Redakteursstelle der FSVK zu nehmen. Darüber berichtete ich schon damals. In der Zwischenzeit scheint der AStA nichts dazugelernt zu haben. Es fehlt einfach an der Einsicht, dass oftmals nur Kritik zur Selbstreflexion anregt. Vielleicht hat man aber auch einfach nur keine Lust sich mal mit den eigenen Taten auseinander zu setzen und sonnt sich lieber im selbst herbeigeredeten Licht.

Wie ein Bewerbungsgespräch nicht aussehen sollte

Wer macht denn da so’n Krach?

Da arbeite ich ganz ruhig und friedlich in meinem Büro und dann dieser Lärm ein Hubschrauber fliegt die RUb an. Ein Hubschrauber? Der macht bestimmt Fotos.

Weitgefehlt! Der landet. Auf dem Fussballrasen hinter dem GB Gebäude. Ja ja, auf dem sensiblen Fussballrasen, auf dem nur 3 Stunden in der Woche gespielt werden darf, weil der Rasen sonst zu sehr strapaziert wird.

Da fragt man sich wer so dekadent ist. Es muss ein Gast der Wirtschaftswissenschaftler sein, denn auf dem Balkon des Nachbargebäudes stehen diverse Schlipsträger. Ich bin gespannt, wer das war, denn selbst ein Herr Schröder oder ein Herr Schäuble kommen mit dem Dienstwagen.

„Das wird dir nicht gefallen.“

Ja ja, diese Aussage war sicherlich nicht untertrieben. Eigentlich ist es sogar so, dass es mich unweigerlich auf die Palme bringt.

Der Arbeitsauftrag ist eigentlich recht simpel: Hier hast du ein Angebot und nun hole Vergleichsangebote ein

Gesagt getan, aber bei Apple noch lange nicht so einfach. Denn Shop ist nicht gleich Shop. Man braucht nicht denken, dass man überall in den Apple Stores / Businesspartner Stores die gleichen Sachen bekommt, oder die Sachen in gewissen Teilen gleich beschrieben sind. Also habe ich mich 90 Minuten durch die Onlineshops meiner Wahl gekämpft, um Vergleichsangebote für ein Produkt einzuholen, dass ich weder mag noch empfehlen kann.
Sicherlich haben die tollen stylischen Geräte in irgendwelchen Bereichen ihre Daseinsberechtigung, aber diese sind doch relativ beschränkt auf das Arbeitsumfeld des Nutzers. Hier ist mein zerschmetterndes Urteil schlicht: Perlen vor die Säue!
Da wird das Flagschiff von Apple genommen und nach allen Regeln der Kunst noch aufgemotzt, um anschließend für die Nutzung von Officeanwendungen eingesetzt zu werden. Naja gut, ich denke mal der ein oder andere Film wird auch abgespielt. Einen Hang zum Programmieren oder gar Komponieren / Mischen / Auflegen kann ich nicht bei dem zukünftigen Nutzer nicht erkennen. Dafür jedoch werden zusätzliche Programme für das Gerät gekauft: Parallels und Windows 7 Home Premium. m(

Achso alles inkl. Tasche 3.392,59€

Mir jedenfalls braucht an der Uni niemand mehr erklären, dass kein Geld da wäre, solange so noch mit Geld umgegangen wird.

Lächeln, winken, weitergehen… und dabei daran denken, dass die Tage dieses Studiengangs schon gezählt sind.