BPT der Piraten – T-1

Ich lass jetzt mal schnell die Flut von Facepalms, die ich bei den Aufbauarbeiten im Ruhrcongress machen musste beiseite und schreibe direkt über die Aussprache mit dem Bundesvorstand am Abend.

Gegen 16h ist uns im Ruhrcongress aufgefallen, dass wir doch mal langsam anfangen müssten das Happening 😀 im Jahrhunderthaus zu organisieren. Kurz mit den richtigen Leuten beraten, ab ins Auto und los. Sessel, Teppich und Tische holen. Alles war relativ schnell erledigt, so dass wir ca. um 17h im Jahrhunderthaus eintrafen. Zunächst nur KW35 und ich, aber das machte ja nichts, denn der Hausmeister wartete schon, um endlich die Biege machen zu können.
Eine kurze Einweisung a la „Mischpult is da. Licht ist an. Stühle stehen. 22h sind sie wieder raus.“
„22 Uhr? Das soll doch länger laufen.“
„Nö, 22 Uhr wurde mir gesagt und um 22 Uhr bin ich wieder da und schmeiss dann alle raus. Wir müssen dann auch noch für eine andere Veranstaltung umbauen.“
„Ah ja, wie gesagt, ich weiss, dass das länger abgemacht ist. Aber ich habe das nicht abgesprochen und bin nur die Erste, die hier Sessel reinträgt. Ich teile dem Orgateam das dann mit. Sollen die das mit Ihnen klären. Aber sagen Sie mal, wo sind denn eigentlich die Mikros?“
„Mikros? Wie Mikros? Ich weiss davon nichts. Mir wurde gesagt, dass das hier wie bei einer Kinovorführung aufgebaut sein soll, und das ist es.“

Naja gut, ich habe daraufhin bei der Orga angerufen und um Mikros gebeten, die Düsenberg dann auch zeitnah mitbrachte. Ein paar Mehrfachstecker auf Anweisung gekauft und schon lief alles, wie gedacht. Ich habe mich dann auf den Heimweg gemacht, um noch ein wenig Ruhe zu haben, denn immerhin standen ja zwei anstrengende Tage bevor.

Um 22h dann hatte der Hausmeister wahrgemacht, was er gesagt hatte. Er ist um 22 Uhr in den Raum geplatzt und hat alle Leute rausgeschmissen. Alle, inkl. Medien. Total wumpe. Auch durften die Medienvertreter später sich nicht mehr an die vorhandenen Tische setzen und ihre Artikel schreiben. Sehr unangenehm, wie ich finde.

Und dann entdeckte er mich und kam direkt auf mich zu: „Sagen Sie Ihrem Oberguru, dass Sie das mit mir abgemacht haben.“ – „Wie abgemacht? Ich habe gesagt, dass ich denen das weitergebe und die sich mit Ihnen in Verbindung setzen. Das habe ich getan. Von einer Abmachung kann da keine Rede sein. Ich habe Ihnen doch auch mehrfach gesagt, dass ich da nichts entscheiden kann.“

Naja das wird vermutlich nicht der Erste und auch nicht der letzte Fall von fehlerhafter Kommunikation sein. Die Miete für den Raum jedenfalls wird nochmals nachverhandelt werden müssen. Abgemacht war, dass der Zauber bis mindestens 24 Uhr geht und wir danach in Ruhe abbauen können.

Krähennest NRW
Heuteshow

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