Bauernopfer, ich sags ja.

Ich frage mich ja langsam, warum der Hellen in Bochum diese ganzen Veranstaltungsaufträge zugeschustert bekommt? Wie macht man sowas? 125.000€ hier, 50.000€ da, ich finde das sind ziemliche Summen. Ob es da wohl Ausschreibungen gab? Ich meine, wenn ich hier an der Uni einen Rechner bestelle, der mehr als 500€ kostet, muss ich Vergleichsangebote reinholen und bekomme nur den Zuschlag, wenn alles ordnungsgemäß abläuft. Bei der letzte ‚Bestellung‘ habe ich alleine mit diesen Formalia lustige 4 Wochen zugebracht. Aber sicherlich wird die Stadt solche Aufträge ausschreiben. Wahrscheinlich hängen die einen Zettel bei Herrn Hellen in den Hausflur.

Lassen wir den Filz mal eben ein wenig beiseite und widmen uns der Sache an sich. Da ist dieser Eventmanager, der jetzt gerade vom Bochumer Stadtrat geopfert wird. Darüber hatte ich gestern schon gebloggt. Da habe ich noch gemutmaßt, dass der arme Mann nicht das richtige Parteibuch hat. Dem neuen Artikel in DerWesten kann man aber entnehmen, dass er wohl doch das Richtige hat, denn wie sagt der Chef der Stadtsparkasse so schön? „Es gibt keinen Grund, den Jungen in den Boden zu hauen. Sollte Hellen eine Super-Idee haben, die in unsere Werbestrategie passt, werden wir mit ihm reden.“ Den JUNGEN? Das klingt auf jeden Fall nach geschäftspartnerischem Verhältnis.

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