Skandal! Da macht wer falsche Nachrichten

und es ist das normale Fernsehen!

Udo Vetter vom Lawblog hat heute einen interessanten Eintrag.

Zwei Studierende haben ein gesellschaftspolitisches Experiment gestartet und damit zumindest eine Bürgerin so verunsichert, dass diese die Polizei anrief. Diese handelte sofort und setzte die Studierenden unter Druck, so dass sie ihre Seite mit den Falschmeldungen über eine Virusepidemie in Süddeutschland wieder vom Netz nahmen.

Nun wird ermittelt, wie man den beiden am besten an den Karren fahren kann, denn so etwas ist nicht lustig.

Stimmt! Das ist nicht lustig. Das ist bitter ernst. Wo kämen wir denn hin, wenn solche Hirngespinste verbreitet werden dürften. Wer soll denn da die richtigen Epidemien wie die Killerbakterien auf Gemüse und Sprossen noch ernstnehmen?
Gut, ich habe das eh nicht ernstgenommen. Und ich habe damals keine 5 Minuten daran geglaubt, dass es spanische Gurken waren. Die Sprossen klingen plausibel, aber kommt das mit der geringen Anzahl Erkrankter hin? Wahrscheinlich nicht. Und bei der Anzahl an Erkrankungen damals war das Medienecho auch viel zu aufgebauscht. Ich meine das waren 20 oder 30 oder 50 Leute, die im Krankenhaus lagen. Die Wahrscheinlichkeit sich einen bösen Keim einzufangen ist in so manchem Krankenhaus größer als auf dem heimischen Salatblatt.

Stellt sich die Frage: Wieso ist Panikmache bei Medien ok, Studis mit Projekt dürfen das aber nicht?

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