Galileo war halt doch n Depp

Jedenfalls liegt einem diese Idee nahe, wenn man die gleichnamige ProSieben Sendung verfolgt.

In der gerade laufen Folge versucht Galileo dem ADAC den Rang abzulaufen und bessere Crashtests zu machen. In der Welt von Galileo schaut das so aus:

Szenario 1: Kollision mit Wildschwein

These von Galileo ist, dass all die anderen Crashtests von falschen Werten ausgehen, denn in der Realität fährt man ja nicht 64 km/h, sondern mehr. Der ADAC hat also beispielsweise keine Ahnung und macht diese ganzen Crashtests falsch. Also muss das ja mal einer richtig machen. Hierzu bucht das Galileo Team einen Stuntman und lässt eine Landstraße sperren. Dann nehmen sie einen Höhlkörper in Wildschweinform und füllen diesen mit Wasser. Um die Situation so realistisch wie möglich darzustellen ziehen zwei Komparsen das Plastikwildschwein langsam über die Straße. Der Crash gelingt. Das Schwein ist tot. Fachgerecht in kleine Teile zerlegt. Schaden macht das Schwein auch, aber nicht so viel wie gedacht. Ok, so ein Schwein ist für gewöhnlich nicht ein Hohlkörper, sondern eher ein Körper, der gänzlich abweichende physikalische Eigenschaften hat, aber heeey GALILEO!

Großartig war der auch von Galileo engagierte G(eh)kraft-Experte. Wir waren uns nicht sicher, ob es sich hierbei um einen Sportmediziner, Physiker oder Ingenieur handelt. Wahrscheinlich alles.

Szenario 2: Kollision mit Reh

Bei dem Reh hatte Galileo wohl Beschaffungsprobleme und deshalb wurde auf ein Plastikreh zurückgegriffen. Dies wurde kurzer Hand mit Holzlatten erhöht, um ein Reh im Sprung zu simulieren. Auch hier voller Erfolg. Reh tot, nun auch Scheibe kaputt und ein potenzieller toter Beifahrer.

Szenario 3: Kollision mit Fahrzeug stillstehenden Baum

Wie wir ja festgestellt haben sind die ganzen Crashtests falsch. Die fahren zu langsam, die nehmen nicht die richtigen Dummies und die Nutzung eines Katapults zur Beschleunigung ist auch für Weicheier. Galileo braucht das spektakulärer! Also fahren 2 Fahrzeuge nebeneinander auf ein stehendes Fahrzeug zu. Im linken Fahrzeug sitzt ein Stuntman im Fenster der Beifahrertür und lenkt das Nachbarauto bis zum Point of no return und lässt dann das Lenkrad los. Es geschieht, was geschehen muss. Das fahrerlose Fahrzeug rast auf das stehende zu und kurz vor dem Crash macht das Fahrzeug einen Schwenker nach rechts. Doof, dass da nun keiner mehr drin ist, denn das Fahrzeug brettert in den nächstgelegenen Baum.

An dieser Stelle endet meine Beobachtung… Ich finde mich kopfschüttelnd vor meinem Rechner wieder, wie ich die letzten Zeichen des Passworts eingebe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.