Kompetenz, wohin man schaut

Hier ein wunderbarer Artikel aus DerWesten über den Versuch des NRW-Innenministers Symbole der Rockergruppen Bandidos und Hells Angels zu verbieten.

Der Artikel treibt mir direkt auf mehreren Ebenen die Tränen in die Augen. Da wäre zunächst der Schreiberling, der es offensichtlich mit dem Idiotenapostroph nicht verstanden hat. Gleich mehrfach verwendet er den Namen „Hell’s Angels“. Aber weder ist die Hölle ein Engel, noch mehrere und Eigennamen kann man googlen, aber lassen wir das. Kommen wir zum Thema an sich. Der gute Herr Jäger (auch ohne Apostroph) ist mal wieder einen Lacher wert. Er ist der Meinung, dass das Internet ein rechtsfreier Raum ist. Nee, Herr Jäger, ist es nicht, aber man kann sich das Gesetz weitestgehend aussuchen. Wenn man beispielsweise die Bandidos-Seite inkl. Shop nicht in Deutschland, sondern in den USA hostet. Ausreichend Brothers, die das für ein Chapter in Deutschland übernehmen, wird es dort geben. Machste nix! von schnellstmöglich kann auch nicht die Rede sein, denn wie ich die Typen einschätze, werden die das erst von der Seite nehmen, wenn es entweder sau teuer wird, oder der Erste dafür in den Knast soll. Und was soll das Verbot denn bringen? Glaubt Herr Jäger wirklich, dass es das nun gewesen sei? Als wäre ein Angel in einer neutralen Kutte weniger gefährlich als in einer mit Club-Enblem. Die meisten haben sich ihren Mexican oder ihren Totenschädel tatowieren lassen. Machste auch nix!

Bleibt übrig: Eine große Portion Augenwischerei.

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