Wahlkampf bei Piratens

Es ist Wahlkampf und die Piraten versuchen sich mit alten und neuen Konzepten. In Bochum machen wir das beispielsweise nicht mit den Plakaten. Die letzte Wahl hat gezeigt, dass Palaktieren nur kostet Geld, Zeit, Lust und schadet der Umwelt. Es kotzt Bürger so dermaßen an, dass sie spätestens beim 15. Wahlplakat auf 30 Metern eine Untersuchung des Staatsschutz riskieren. Ja, wenn man diese häßlichen Plakate verändert, zerstört oder abhängt, dann ermittelt der Staatsschutz. Klingt komisch, ist aber so.

Naja, aber zurück zum Wahlkampf. Es gibt momentan zwei Wahlwerbespots, die mächtig Wind machen.Der eine Spot enthält abgestimmte Inhalte, der andere nicht. Über den sogenannten Weltraumaufzug, den die Julia im Spot für die Europawahl haben will, haben die Piraten auf einem Bundesparteitag mit weniger als der 2/3 Mehrheit abgestimmt. Damit wurde der Antrag also abgelehnt und ist somit nicht im Wahlprogramm. Wie kommt der denn dann in einen offiziellen Spot? Tja, da wird man wohl die Julia selbst fragen müssen, denn die hatte den Antrag an den BPT ja selbst gestellt. Sie müsste also wissen, dass die Basis den gar nicht haben will. Nun sagt zum Beispiel der Fabio aus Berlin, dass der ja im Liquid Feedback abgestimmt wurde. – Ja, schön, aber selbst wenn er da mit 2/3 Mehrheit angenommen worden wäre, dann wäre das immer noch egal, denn satzungsgemäß wird über so etwas auf einem Parteitag entschieden. Und selbst dann wäre er mit dem besten Ergebnis von 64% immer noch nicht im Programm. Ich bin gespannt, wie das später im EU Parlament laufen wird. Sicherlich wird die Julia dann liebend gerne Mehrheitsbeschlüsse mittragen und versuchen diese umzusetzen. *lach*

Der andere Spot ist von den Piraten Bochum.

Naja und hier nochmal, was der Fabio so über die demokratische Entscheidung gegen den Weltraumaufzug geschrieben hat.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.