Was für eine lustige Idee!

Jake Applebaum gehört mit zu den personae non gratae dieser Zeit, jedenfalls wenn man die Geheimdienste fragt. Er war Teil des Personenkreis, der half die Snowden Dokumente zu veröffentlichen und ist ähnlich wie Glenn Greenwald Exil-US-Amerikaner, weil er seiner eigenen Regierung nicht mehr trauen kann. Mehrere Verhöre durch Geheimdienste hat er bereits hinter sich, und so wundert es nicht, dass er sich lieber nicht mehr in seinem Heimatland aufhält.

Nun hat er wohl eine für mich großartige Aussage getroffen, nämlich

Gestern wurde beim Jahresrückblick auf dem 30C3 gesagt, dass es für den Chaos Computer Club ein Unding sei, sollte es jemals soweit kommen, dass Nachrichtendienstler Reden halten dürften. So geschehen auf der Black Hat Convention in den USA in diesem Jahr. Soweit ich das in Erinnerung habe, hat sogar ein ranghoher Geheimdienstler die Keynote gehalten.
Constanze Kurz vom CCC hatte beim Jahresrückblick erwähnt, dass es auch für den 30C3 Bewerbungen dieser Art gegeben habe und sie sich sicher ist, dass Geheimdienste im Kreise der CCCler nach Mitarbeiter suchen würden. Nun der Aufruf von Jake, da auch zu zuschlagen. Die Dienste zu infiltrieren und Daten zu veröffentlichen. Eine lustige Situation, wie ich finde, denn die Geheimdienste können nicht mehr sicher sein, ob sie nicht vielleicht die Katze im Sack kaufen.

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