Der Kunde ist König

… naja zumindest solange er nicht homosexuell ist.

So jedenfalls sieht es Guido Barilla, Chef des Nudelherstellers Barilla.

„Wir werden niemals Werbung mit einer homosexuellen Familie machen, denn wir unterstützen die traditionelle Familie. Wenn Homosexuellen das nicht gefällt, können sie gern die Nudeln eines anderen Herstellers essen.“

Sicherlich bleibt es jedem Hersteller überlassen, wie er seine Produkte bewirbt, jedoch sollte man bei der Erklärung dann doch ein wenig auf die Wortwahl achten. Es wäre so einfach gewesen, zu erklären, warum am tradionellen Familienbild festhält, oder kennt jemand von euch eine Nudelwerbung mit Alleinerziehenden? Vermutlich nicht.

Ich bedauere es gerade ein wenig, dass ein Boykott der Barilla-Produkte meinerseits sich nicht in deren Bilanz niederschlagen wird. Nicht weil das nur geringe Mengen wären, sondern vielmehr weil ich diese Pasta auch zuvor schon nicht gekauft habe.

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