Der Kunde ist König

… naja zumindest solange er nicht homosexuell ist.

So jedenfalls sieht es Guido Barilla, Chef des Nudelherstellers Barilla.

„Wir werden niemals Werbung mit einer homosexuellen Familie machen, denn wir unterstützen die traditionelle Familie. Wenn Homosexuellen das nicht gefällt, können sie gern die Nudeln eines anderen Herstellers essen.“

Sicherlich bleibt es jedem Hersteller überlassen, wie er seine Produkte bewirbt, jedoch sollte man bei der Erklärung dann doch ein wenig auf die Wortwahl achten. Es wäre so einfach gewesen, zu erklären, warum am tradionellen Familienbild festhält, oder kennt jemand von euch eine Nudelwerbung mit Alleinerziehenden? Vermutlich nicht.

Ich bedauere es gerade ein wenig, dass ein Boykott der Barilla-Produkte meinerseits sich nicht in deren Bilanz niederschlagen wird. Nicht weil das nur geringe Mengen wären, sondern vielmehr weil ich diese Pasta auch zuvor schon nicht gekauft habe.

Ist das noch Punkrock? Ist das piratig?

Am 21. September 2013 erhielt die Piratenpartei Deutschland eine Abmahnung wegen eines Urheberrechtsverstoß. Gegenstand dieser Abmahnung war ein digitales Plakat mit den Worten: „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist… es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt.“ Sicherlich kennt ihr den Song. Die Ärzte – Deine Schuld.

Soso, eine Abmahnung. Von den Anwälten der Ärzte. Meine erste Reaktion darauf? „Hmm, find ich irgendwie scheisse. Gerade bei den Ärzten ist bekannt, dass beispielsweise Bela sich eher mit der Partei ‚Die Partei‘ identifiziert. Da hätte man wohl besser mal nachfragen sollen. Aber was solls? Dann müssen wir da halt durch.“

Eine relativ besonnene Reaktion, wie ich finde. Ich höre die Ärzte schon seit ca. 25 Jahren. Ein 4 Jahre älterer Bruder mit teilweise noch älteren Freunden und Eltern mit einem offenen Musikgeschmack haben mich früh in diese Richtung geprägt. Ich war etwas enttäuscht von den Ärzten, denn mal ehrlich Geld sollte da nach 30 Jahren echt langsam genug sein, aber was will man denen vorwerfen? Das sie das machen, was alle andere machen? Tja, die Frage stellen sie sich mit „Ist das noch Punkrock?“ selbst. Denn irgendwie ist es das nicht. Die Ärzte sind trotzdem irgendwie verdammt cool, aber die Aktion hat das Bild halt doch beschädigt.

Ganz so ruhig haben andere das nicht aufgenommen. Auf Twitter gab es eine Abmahnsongs-Hashtag-Welle und auch ein Video wurde aufgenommen, in dem sich Bruno Kramm und @düsenberg_ hinstellen und sagen, wie doof sie das finden, und das eben auch die Ärzte teilweise die Musik anderer nutzen. Man wolle ja nicht so sein, aber wenn es sein muss, dann würde man das durchklagen. Immerhin handele es sich ja bei der Piratenpartei um eine Partei mit Geld und nicht nur um einen Einzelkämpfer. Auch andere ließen es sich nicht nehmen, am Tag vor der Wahl nochmal so richtig auf die Kacke zu hauen. So auch Klaus Peukert aus dem Buvo hat direkt mit am Faß gearbeitet. Hier ist das noch nachzulesen.

Als Partei können wir uns einen Rechtsstreit leisten und wir werden das auch juristisch ausfechten und erstmal gegenhalten

Wie aber eine Privatperson damit umgehen soll,die vielleicht in ihrem Blog den “Deine Schuld”-Spruch stehen hat, weil sie ihn so toll findet und nun plötzlich innerhalb eines halben Tages sich entscheiden muss, ich weiß es nicht.

Nun ja. Der Klaus weiß es nicht, aber vielleicht werde ich es bald wissen, denn ich habe da oben das genannte Zitat eingefügt und werde es auch erstmal stehen lassen. Sollten die Anwälte der Ärzte dies lesen: Bitte beantwortet mir doch mit der Abmahnung, ob ich wenn ich die Lieder in der Öffentlichkeit mitsinge dann auch GEMA zahlen muss. Das wäre doch sicherlich auch noch eine interessante Einnahmequelle, was? Vielleicht ist man ja dank dieses Tipps etwas nachsichtiger.

Aber machen wir weiter mit der Piratenpartei… an jedem Samstag hat man also mehrfach gesagt, man werde das ausfechten. Vor Gericht! JAWOHL!

Nun kam heute diese Email über eine Mailingliste:

Bitte an die Vorständeliste weiterleiten:

Liebe Gliederungsvorstände,

bekanntermaßen hat uns die Kanzlei des Managements der Ärzte wegen eines im Wahlkampf verwendeten Motivs abgemahnt. Der Bundesvorstand uns seine juristischen Berater haben sich dem bereits angenommen.

Aktuell kann die Sache offenbar mit einer einfachen Depublikation des Motives erledigt werden. Der abgemahnte Bundesverband hat das bereits
vorgenommen. Damit nicht eine Untergliederung denselben Stress durchmachen muss, bitten wir Euch

– das Motiv mit dem Spruch „Es ist nicht Deine Schuld…“ von den
offiziellen Parteimedien (Webseite, Twitter, G+, Facebook usw.) zu
entfernen
– das Motiv nicht weiter oder wieder zu verwenden

Besten Dank,
-kp

Kurz mal inne gehalten? Und dann das große Fragezeichen durch ein WAS ZUR HÖLLE ersetzen.

Was hat sich denn in der Zwischenzeit geändert, fragt man sich? Nun ja, mittlerweile konnte man mit den Anwälten reden. Und die stellen keinen Erfolg in Aussicht.
Ein anderer Aspekt, die sicherlich nicht von der Hand zu weisen ist, dass es 2 Tage NACH der Wahl ist. Wieso sollte man denn jetzt noch klagen? Geht doch eh nicht durch? Und am Ende verliert man nur viel Geld.
Das kenne ich doch irgendwo her?! Ja, richtig. Das ist die Standard: Wir versprechen dir vor der Wahl was, und nach der Wahl sagen wir dir, dass wir das ja leider nicht einhalten können, weil jetzt eine GAAAAAANz andere Situation vorliegt.
Der Buvo sagt den eigenen Anwälten: Aus! Platz! und schüttelt dann den Abmahnern die Hände. Das Ganze verkauft man dann intern noch als super Angebot und möglichst rare Chance. Man hätte das auf ‚dem kleinen Dienstweg‘ erledigt. Damit sei

ie Abmahnung gegenstandslos, die Unterlassungserklärung unnötig, keine Rechnung gestellt und die Geschichte direkt erledigt

Aber man hat die Datei aus dem Parteiumfeld zu entfernen. Anweisung. Von oben. Aber verdammt ganz oben.
Nur zu doof, dass der Basispirat sich schon einen Popcornvorrat angelegt hat und eben diese Erklärung nicht so einfach schluckt. Der Mund ist ja schon mit Popcorn voll.

Dumme Basispiraten, die einfach nicht verstehen wollen, dass das doch die beste Lösung ist. Völlig behämmert, diese Deppen. Also das habe ich jetzt mal in die Zeilen interpretiert. Aber lest euch das mal selbst durch.

Ich versuchs nochmal piratenkompatibel auszudrücken: Wenn Kanzlei/Management bei ihrer Tour gegen uns bleiben und Klage einreichen würden, dann wird das auch entsprechend ausgefochten, und das Ganze noch schön politisch breitgetreten.

Wenn sich aber ein direkter Kontakt zur Band auftut und die sagt, dass sie eigentlich gar keinen Bock auf den Abmahn-Schischi hat und es ausreicht, wenn sie nicht mehr von uns für politische Werbung benutzt wird, wären wir mit dem Klammerbeutel gepudert, das zu eskalieren.

Das mag jetzt den einen oder anderen überraschen, aber außerhalb des Pirativersums gibt es Realitäten, in denen gegenseitige Kommunikation Dinge einfach löst, ohne dass das BVerfG einschreiten muss.

-kp

Falls ihr die neuen Vokabeln noch nicht versteht
Pirativersum = Filterbubble

Jetzt könnte man den Spruch anbringen, dass Können nur von unten ausschaut, wie Arroganz. Ich sehe das ja etwas anders. Es gibt einfach Menschen, die sind arrogant und können trotzdem nichts. Ob ein solcher Fall hier vorliegt, ich weiss es nicht. Was aber klar sein sollte: Man kann sein Fähnchen ziemlich stark im Wind drehen und anderen dann mangelnde Orientierung vorwerfen. Herrlich einfach diese Welt. Da würde ich auch gerne leben. Tue ich aber nicht. Meine Welt sieht anders aus. Da gab es mal Piraten, die angetreten sind, um Politik anders zu gestalten. Andere Wege zu gehen. Versprechen zu halten. Offensichtlich ist das hier nicht mehr der Fall, denn mir wurde unlängst mitgeteilt, dass ich mich verrenne und der Klaus ein total Guter sei, wie ich ja eigentlich auch. Aber ich müsse da ja jetzt ein Drama drauß machen. Am Samstag vor der Wahl wäre ja die Kritik gewesen, dass man keine 17 Stunden Frist einhalten könne.
Nö. Kann man nachlesen, u.a. bei Peukert oder den Popcorn Piraten. Man wollte nicht wegen der Frist klagen, sondern gegen den Urheberrechtsverstoß.
Aber zwei Tage nach der Wahl ist einem dann plötzlich bewusst geworden, dass da eine Abmahnung vorliegt und das teuer werden könnte. Außerdem sei die Wahl ja durch, und es gäbe also keinen Grund mehr so etwas durchzuziehen.

Stimmt, es gibt keinen Grund mehr das durchzuziehen, aber es gibt damit auch keinen Grund mehr sich hinzustellen und zu sagen, dass man besser als all die anderen Parteien sei. Was interessiert mich denn mein Geschwätz von vorgestern?

Da überlegt man doch glatt, ob man den nächsten Mitgliedsbeitrag nicht lieber in die Musikpiraten steckt. Was ich übrigens am Freitag getan habe. Oh Süße Ironie.

Journalismus ist halt auch nicht mehr das, was er mal war

Eigentlich wollte ich ja nichts zum Wahlausgang schreiben, denn im Endeffekt interessiert es niemanden oder alternativ klingt es nach jammern.

Ich jammere nicht. Ich bin auch weniger pissed als mancher sich so vorstellt. Jedes Land bekommt die Regierung, die es verdient. So läuft das in der Demokratie. Ich kann nicht mehr machen, als ich bisher getan habe und deshalb werde ich mit dem Ergebnis leben müssen. Und mal ehrlich so schlecht ist das Ergebnis für mich nicht. Über 40% für die CDU-CSU sichert mir einen Arbeitsplatz, denn diese Regierung hat die NSA Affäre für beendet erklärt. Unternehmen werden sich also selbst um ihre IT Sicherheit kümmern müssen. Dafür braucht man Menschen wie mich.

Aber kommen wir mal zum Topic dieses Blogpost.

Ich habe gerade auf Twitter einen Link zu einem Kommentar auf DerWesten.de gesehen

Am 23.09.2013, also einen Tag nach der Wahl, fällt der WAZ Mediengruppe also auf, dass es sich nicht nur um Populismus, sondern sogar Rechtspopulismus handelt. Guten Morgen, liebe Journalisten, habt ihr gut geschlafen? Diese Gerüchte gibt es schon länger. Teilweise lassen diese sich auch schnell verdeutlichen, wenn man sich die Besetzung in den einzelnen Kreisverbänden der AfD anschaut. Aber wieso sollte jemand so etwas tun?

Ich habe dann also mal nachgefragt und bekam das hier als Antwort

Das konnte ich so nicht stehen lassen.

Und was kommt daraufhin zurück?

Echt? Ein Google-Link? Fehlt noch, dass sie das mit ‚Let me google that for you‘ verknüpfen. Aber interessant sind die Ergebnisse der Google-Suche schon:

vor 2 Stunden: Lucke und der Nazi-Jargon
vor 10 Stunden: AfD will 2014 bei der Kommunalwahl in Essen antreten
vor 15 Stunden: Bernd Luckes AfD will „die anderen das fürchten lehren“
vor 16 Stunden: Eurokritiker der AfD auf Stimmenraub bei FDP und Union
vor 3 Tagen: Entscheiden Eurokritiker von AfD über die nächste Koalition?
vor 4 Tagen: Erste Umfrage sieht euro-feindliche AfD im Bundestag
03.09.2013: Zur Bundestagswahl zehn Fragen an Alan Imamura

Und das geht so weiter. Nichts von einem Schulterschluss mit der German Tea Party. Nichts davon, was Lucke 2006 über den Niedriglohnsektor gesagt hat. Ich habe für vieles Verständnis und eigentlich will ich auch gar nicht so sein, aber IHR SEID JOURNALISTEN! IHR MÜSST HINTERFRAGEN und das auch noch kritisch! IHR MÜSST AUFKLÄREN! DAS ist E-U-E-R JOB! NACH dem Unfall weiß jeder, dass es besser gewesen wäre sich anzuschnallen.

Sind eigentlich Wahlbeobachter im Land?

„Du bist weiblich, wohnst im Raum Bochum und hast keine Lust wählen zu gehen? Dann sag mir doch einfach bescheid und ich mache das für dich!“

Vermutlich mache ich mich mit dieser Aussage strafbar, aber ich möchte auf diese krasse Weise auf einen Fehler im System aufmerksam machen. Leider besteht diese Möglichkeit bei der heutigen Wahl, und nicht nur da, wirklich. Es ist in Bochum ohne weiteres möglich sich die Wahlbenachrichtigung von Oma, Mutter, Nachbarin zu schnappen und einfach mal wählen zu gehen. Gut, vermutlich würde irgendwann wer Verdacht schöpfen, aber generell ist es kein Problem für jemand anderes zu wählen, denn die Wahlhelfer sind angewiesen:

„bei Vorlage der Wahlbenachrichtigung ist das Vorlegen des Ausweises nicht zwingend notwendig“

Für mich ist das alles ein schlechter Witz. Um den Personalausweis zu verlängern muss man Geburts- oder Heiratsurkunde vorzeigen, aber wenn man seine Stimme bei einer Wahl abgibt, dann reicht der Zettel aus dem Briefkasten. UNFASSBAR!

WIR machen das einfach zusammen

Gerade schrieb mich eine Freundin an, dass sie ein SPD Auto gesehen hätte. Auf meine Bemerkung hin, dass die SPDler ja gerade noch neue Plakate aufhängen meinte sie: „Nee, das hatte so ein rotes Fähnchen dran. Irgendwas mit „Wir sind Bochum“ stand da drauf.“

Ich musste sie erstmal darüber aufklären, dass das nicht direkt SPD Wahlwerbung sei, denn ‚Wir in Bochum‘ ist eine Art Imagekampagne. Ähnlich wie die ‚Wir bleiben Bochum‘-Kampagne um die Solidarität mit den OPEL Mitarbeitern auszudrücken. Aber schon vor ein paar Tagen ist mir der Gedanke durch den Kopf gegangen, wie es denn sein kann, dass diese Imagekampagne unter anderem finanziert durch die Sparkasse Bochum so stark der aktuellen Wahlwerbekampagne der SPD ähnelt.

WirinBochum
dasWIRentscheidet







Aber die Sparkasse versteht sich ja eh sehr gut mit der SPD. Genauso wie die Stadtwerke.



DerWesten – Bochumer Sparkassenvorstände verdienten 1,422 Millionen
Der Westen – Steinbrück-Honorar – wohin flossen die 25.000 Euro der Stadtwerke Bochum?
Der Westen – Bochumer Veranstaltungs-Gesellschaft sieht Steiger Award vor dem Aus

Virtuelle Freunde. Geht sowas?

Viele werden sich diese Frage schon gestellt haben, wenn sie mich schonmal über die Online-WG oder irgendwelche Spiele haben reden hören.

Virtuelle Freunde. Die sind doch gar nicht echt! Die können dir sonstwas vorlügen und du wirst es ihnen, wenn du naiv genug bist, glauben. Aber wie naiv ist der Mensch denn in dieser Beziehung? Wie weit kann ein Mensch über Jahre hinweg einen anderen seine wahre Identität vorenthalten? Ich weiss es nicht. Ich habe schon viele kommen und gehen sehen, aber für jene, die geblieben sind, würde ich meine Hände ins Feuer legen. Oftmals sieht man sich auch online Monate, wenn Jahre nicht und dann, ja dann ist es wieder da. Ein Name, eine Erinnerung. Ein freudiges Hallo, wie geht es dir? Und schon findet man sich Stunden später am Ende des Gesprächs wieder. Facebook erleichtert es einem auf dem Laufenden zu bleiben.

Auf dem Laufenden hielt mich diese Woche das Profil einer meiner virtuellen Freundinnen. Virtuell, und trotzdem konnte ich mir die Tränen nicht verkneifen. Einer ihrer Söhne war vor einigen Tagen auf dem Schulweg unter einen der (Klein-)Busse geraten. Es stand einige Tage nicht gut um ihn. Doch dann hat er es geschafft. Er ist dem Tod von der Schüppe gesprungen. Knapp, sehr knapp. Sofort musste ich an meine Neffen denken. Der Kleinste von ihr ist in deren Alter. Ein Gedanke folgte dem Nächsten… wie helfen? Virtuell. Sie wohnt über 400 km entfernt. Aber helfen… helfen muss doch irgendwie gehen. Und auch dafür gibt es virtuell Hilfe. Dieses Internet denkt einfach mit.

Bald hat er mich soweit

dann bekommt er seine eigene Kategorie: janz jefährliches Halbwissen.

Nachdem er sich Anfang des Wochenendes schon in Bezug auf die Finanzen und Grundsätze der Piratenpartei lächerlich gemacht hat, hat er es nun auch im technischen Bereich geschafft.

Aber fangen wir vorne an… Am Anfang des Wochenendes tobte eine Diskussion auf der Bochumer Mailingliste, bei der es irgendwann zum leidigen Thema Geld kam. Mein Freund, das janz jefährliche Halbwissen meinte, dass es ja ein Unding sei, dass Piraten für ihre Arbeit bezahlt würden. Damit meinte er zum einen die Bürokraft des Landesvorstands als auch die Mitarbeiter der Landtagsabgeordneten. Schließlich sei dies alles Parteigeld.

Zur Sache: Ich stehe für bedingungslose Gesetzes- und Verfassungstreue.
Außerdem für Gerechtigkeit und Gleichheit ALLER Parteimitglieder !
Keine Extrawürste, für einige wenige ! Keine die „gleicher“ sind als andere.
Keine „Parteibonzen“ mit „Selbstbedienungsmetalität“ !

Für diese Werte bin ich übrigens einmal in die Partei eingetreten….

In der Diskussion nannte er diese Menschen „Piratenharzer“. Stellt sich die Frage: Harzer? Fettfrei und nach 6 Wochen vom Geruch her nicht mehr zu ertragen, oder… keine Ahnung was da für ein Oder stehen könnte. Ich sehe Hartz-Empfänger ja immer noch nicht als Schimpfwort an. Ist aber auch egal. Der Mensch kennt nichtmals den Unterschied zwischen Fraktionsgeldern und Parteigeldern, denn für ihn sind das alles Parteigelder. Ok, vielleicht sollten wir den nicht unbedingt als Schatzmeister wählen, denn der würde schnell für das ein oder andere Verfahren sorgen, denn Fraktionsgelder sind strikt von Parteigeldern zu trennen. Das sieht der Gesetzgeber so nun einmal vor.

Im weiteren Verlauf dann der für technisch versierte Menschen großartige Brüller:

Negativ C****, bei mir wird nichts ohne mein ausdrückliches ok runtergeladen, nichtmal in den Arbeitsspeicher.

Soso, der Herr nutzt also einen Browser und sieht keine Bilder, keinen Text. Im Prinzip hat er nichtmals seinen Rechner gestartet. Der Typ ist in zweideutiger Hinsicht ein gewaltiger Flop. Sprich die Schaltzentrale zwischen seinem Kopf scheint dauerhaft entladen zu sein.

EDIT:

Jetzt ist es soweit. Er hat seine Kategorie. Heute abend hat er technische Probleme mit dem Mumble gehabt und brauchte Hilfe, also haben wir ihm teils ernsthafte, teils weniger ernsthafte Tipps zu geben.

schreibrephorm schrieb: Hast du deinen Arbeitsspeicher freigegeben?

Und die Antwort?

Wie geht das denn ?

X(

Jede Art braucht ihren Schutzraum

Meint wohl die Verfasserin dieses Blogs und möchte nur noch die Partei wählen, die für Frauenschutzzonen im Internet sorgt. m(

Herzlichen Glückwunsch! Du hast sie gefunden. Deine selbst persönliche Frauenschutzzone und mit der Deaktivierung der Kommentarfunktion ist sie sogar schon in Betrieb! Auf deiner Webseite bist DU geschützt. Wenn du Freunde hast, dann kannst du die bitten ihre Webseiten auch als Frauenschutzzone zu deklarieren. Ich meine, wir wissen alle, dass das einige Deppen anlocken wird, aber auf DEINER Homepage legst DU die Regeln fest. Du ganz allein. Herrlich, was? Dafür musstest du nichtmals wählen gehen.
Solange niemand etwas strafrechtlich relevantes auf seinem eigenen Blog schreibt, darf der das genauso machen. Und bei Twitter *trommelwirbel* läuft das genauso! Wenn dir die Meinung anderer nicht passt, dann schalte sie auf deiner Homepage nicht frei. Wenn dir die Meinung anderer auf Twitter nicht passt, dann blocke sie. So einfach geht das im Internet. Im GANZEN Internet übrigens. Du kannst die Telekom aber mal bitten, ob sie eine Flatrate für Leute, wie sich einrichten. Die lässt dann nur Zugriffe auf einwandfreie Frauenschutzräume zu. 500 MB im Monat sollten dafür reichen. Der Rest der Welt diskutiert dann eben ohne dich. Aber fang bloß nicht an zu flennen, denn so hast du es ja gewollt.

Falls ihr euch fragt, ob dieser Blog hier eine Schutzzone ist? Ja, klar! Für freie Gedanken. Überwiegend meine.

Openmindnachschlag

Es geht weiter… also die Geschichte mit dem Openmind – Haterspeech und so, ihr wisst schon.

Jetzt hat sich ein Ex Buvo-Mitglied der Piraten zu Wort gemeldet, das sonst immer gerne dabei ist, wenn auf irgendwem oder irgendwas rumgeprügelt werden soll. Sie hat die Betroffene Tweetverfasserin angemailt und sowohl das Anschreiben als auch die Antwort veröffentlicht. Ob sowas veröffentlicht gehört? Meiner Meinung nach nicht, denn das war offensichtlich eine sehr persönliche Antwort, aber schauen wir uns das doch mal an:

Pastebin – Link

Julia schrieb xyz also an. Nett, den Namen auf diese Weise zu anonymisieren. Dumm nur, dass das bei der Antwortmail dann wiederum nicht der Fall war. Das hätte man sehen können. Was aber offensichtlich egal. Darauf hingewiesen wurde auch schon, aber auch das ist eigentlich egal. Man sei ja nicht so fit heute. Schauen wir gehen wir weiter und machen uns ein paar Gedanken dazu …

Frauen werden leider sehr schnell auf diese Art fertig gemacht.

Ach ja? Wieso ist das denn so? Und ist das bei allen Frauen gleich? Und von wem geht denn gerade diese Art aus? Wait… ach ja FRAUEN! FRAUEN tun FRAUEN sowas an.

Generell ist es ja so, dass ich dein Verhalten auf Twitter gegenüber Freundinnen von mir nicht in Ordnung finde

Generell bist du Scheisse, aber jetzt gerade seh ich dich nur als Frau und deshalb naja find ich dich immer noch Scheisse, aber trotzdem tu ich jetzt mal so als wären wir Donnerbuddies.

[…] die Situation, in der du dich gerade befindest.

Die Situation, in der sich die Betroffene befindet? Die könnte relativ schnell behoben werden. Es sind mehrheitlich Freundinnen, die da nach der Betroffenen treten. Wenn ich meine Freundinnen auf jemandem so dermaßen rumtreten sehen würde, dann würde ich versuchen das zu stoppen oder mir ganz genau überlegen, ob ich die noch meine Freundinnen nennen kann.
Der nächste Satz lässt viel Platz für Spekulationen.

Das wünsche ich wirklich keiner Frau.

… aber ich sehe dich nicht als solche, denn du verteidigst ja Männer.
… aber bei dir ist mir das egal.
… aber nur Frauen, bei jedem Mann würde ich frei mitmachen und dabei meinen Spaß haben.

dich aufzuklären über den Wahnsinnigen, den du dir eingefangen hast

Keine Ahnung wen sie meint, aber generell ist es nicht nett jemanden als wahnsinnig zu bezeichnen. Gleiches gilt für schwul oder behindert. Das sind alles keine Worte, um damit den abwertenden Eindruck zu vermitteln, den man über jemanden hat.

Falls du das Bedürfnis empfindest mit mir darüber zu reden (wie gesagt, ich bin da erfahren, leider ….) kannst du dich gerne melden.

Ja, genau! Mit dir redet man doch gerne. Auch über die ganz intimen Dinge dieser Welt. Damit das anschließend in einem Buch oder einem Pastebin landet. Vielen Dank auch. Übrigens auch über den Tweet über den das Pastebin verbreitet wurde. Ja, du bist schon eine ganze Große.

maskuleak