Über den Anstieg der Naivität im Alter

von mydailyfacepalm @ 2011-11-15 – 01:13:06

Diesmal eine Erzählung aus der Leben in dieser Hausgemeinschaft.

Zunächst möchte ich sagen, dass ich seit 25 Jahren das erste Mal wieder von einer Hausgemeinschaft reden kann. Man gratuliert sich zum Geburtstag, man sorgt sich gemeinsam um das Gelände um und das Haus selbst. Man tauscht Backrezept und das ein oder andere Stückchen Kuchen aus… eben alles, was man sich unter einer Hausgemeinschaft vorstellen kann.

Deshalb hat sich zwischen den Bewohnern auch eine nicht ganz familiäre, jedoch nette Beziehung entwickelt.

Dies ist auch der Grund, warum unsere 79 Jahre junge Nachbarin heute gegen Abend anschellte und meine Eltern um Rat bat.
Sie hatte in der Stadtzeitung eine Announce gelesen. Jemand sucht alte Schreibmaschinen. Sie hat eine und schon kam man sich ’näher‘. Der Mensch erschien also und unterhielt sich mit ihr. Er wolle die Schreibmaschine wohl kaufen, jedoch wäre er nicht der eigentliche Käufer, sondern wäre wohl eher Goldhändler. Alten Schmuck, sie würde verstehen. Ob sie denn so etwas habe? Ja, antwortete sie und (Hinweis auf den Titel) zeigte ihm eine dicke Goldkette. Er packte ein paar Fläschchen aus und meinte damit könne er den Wert checken. 400€ würde er schätzen. Im weiteren Verlauf des Gesprächs dann hieß es 650€… sie lehnte das Angebot ab und wolle nicht verkaufen. Der nette Herr verabschiedete sich von ihr mit der Bemerkung: „Ein Kollege wird sie dann morgen anrufen und die Schreibmaschine abholen.“
Moment! Sie hat ihm doch gar nicht ihre Telefonnummer gegeben…

Nun warten wir gebannt auf die Dinge, die da kommen. Mein Vater ist direkt mit ihr zu Kripo gefahren, um nachzuhorchen, ob das evtl. eine Betrugsmasche bzw. ein Einbruchsauskundschafter sei. Die Kripo weiß nichts… Naja die Nachbarin hat nun ihr Handy am Bett liegen, ich habe meins ebenfalls direkt neben mir. Ein Knüppel ist neben der Wohnungstür griff bereit. Das wird eine sehr unruhige Nacht in diesem Haus.

Was nicht dein ist lass nicht liegen,

von mydailyfacepalm @ 2011-10-19 – 12:33:05

bevor es noch die anderen kriegen. So oder so ähnlich hat es sich ein ich sag mal Gelegenheitsdieb gedacht als er in einem Hamburgerklinikum eine Zarges-Box entwendet hat. Zarges Box? Was ist denn das? Nun ja, dass sind Boxen aus Aluminium, die gerne von Handwerkern zur Aufbewahrung ihrer Maschinen genutzt werden. Die kosten schon eine gewisse Stange Geld, schützen aber auch den Inhalt vor Langfingern. Dummerweise aber eben nicht die Box selbst. Die sollte also entweder in einem verschlossenen Raum, einem Auto oder im Blickfeld des Besitzers stehen.
Leider ist genau das im Krankenhaus in Hamburg nicht gesehen. Der Angestellte hatte die Box nur mal eben abgestellt, um etwas anderes zu machen und als er wiederkommt ist die Box weg.
Jetzt denkt man sich: Dummgelaufen. Diebstahlversicherung oder sowas wird schon zahlen. Aber weit gefehlt, denn in diesem Hamburger Klinikum wurde in besagter Box eine Babyleiche transportiert.

Für diesen Verlust bezahlen nur die Eltern des Kindes.

Nun könnte man davon ausgehen, dass dies über die Medien verbreitet wird und der Dieb erkennt welchen Bockmist er gebaut hat und dann die Möglichkeit ergreift das Diebesgut wieder dem Besitzer und den Eltern ihr totes Baby zurückzugeben. Reumütig würde ich davon ausgehen, dass ich Probleme mit dem Gesetz wegen des Diebstahls bekomme und auch dieses Verfahren glimpflig verläuft, weil man sich ja stellt und die Beute zurückgibt. Aber weit gefehlt. Da wird über die gleichen Medien noch verbreitet, was sich die Justiz alles einfallen lassen wird denjenigen richtig bei den Eiern zu kriegen. Störung der Totenruhe… und was die sich alles einfallen lassen werden. Da kann der Arsch des gewöhnlichen Kleinkriminellen schon auf Grundeis gehen und der wird sich fragen, warum er nicht einfach alles verschwinden lassen soll.

Und auch in diesem Fall werden die Leidtragenden die Eltern sein.

Aber Hauptsache, der Gerechtigkeit ist genüge getan worden.

Es sollte ein demokratischer Staat werden

von mydailyfacepalm @ 2011-08-25 – 12:16:36

Wie ich es mitbekommen hatte sollte es doch genau darum in Libyen gehen, oder täusche ich mich da? Deshalb mischen sich ja andere Staaten ein und bombadieren seit Wochen das Land. Es gilt einen Diktator zu stürzen, der seit Jahrzehnten ein zwar wenig beliebter, jedoch willkommener Handelspartner im Westen bekannt war. Jahrzehnt floß unser Geld, unsere Technologien in Richtung Libyen und dafür Rohöl in die andere. Diese Einstellung hat sich grundlegend geändert. Seit Tagen überschlagen sich die Meldungen. Tripolis ist zu weiten Teilen in Rebellenhand. Kinder schleppen erbeutete Waffen zu Sammelpunkten. Jugendliche werden am Gewehr ausgebildet und dürfen nach ca. einer Woche Training an den Kämpfen teilnehmen.
Das einstige Versprechen den Diktator vor ein Gericht zu stellen wurde nun durch ein Kopfgeld abgelöst. Get him dead or alive! Sehr rechtsstaatlich! Und zwischendurch kommt ganz nebenbei die Meldung, dass die NATO Giftgaslager nahe Tripolis vermutet. Senfgas, ihr wisst schon. Ich wette, ich weiss was hinter dem ‚made in‘ steht. Ihr auch?

Feuerwehr auf falschen Wegen

von mydailyfacepalm @ 2011-08-17 – 21:41:25

Es ist warm, ich habe das Fenster weit offen. Schon seit Minuten höre ich das Martinshorn und sage noch zu Freunden, dass da wohl irgendwo richtig was los ist. Kaum habe ich das ausgesprochen, schon sehe ich ein blaues Blinken die Straße entlang huschen. Oh die fahren Richtung Opel… oder doch nicht. Sie biegen in die kleine alte Laerfeldstraße ein und der Rettungswagen fährt den kleinen Weg zum Umspannwerk herunter. Ich werde stutzig. Das kenne ich doch schon. Nur von der anderen Seite. Ich schaue, ob es bei den Häusern an der Seite vielleicht brennt, denn mittlerweile stehen 5 Feuerwehrwagen auf der Laerfeldstraße und wollen auch in den kleinen Weg hinein. Nichts brennt. Ich denke daran, dass evtl etwas mit dem Bauern ist, aber den habe ich den ganzen Tag nicht gehört. Also was ist da los? Und dann fällt es mir ein. Jeden Tag sehe ich Fahrzeuge den kleinen Weg vom Ümminger See her über die A43 fahren, anhalten, wenden und wieder zurückfahren. Es sind die Navigationssysteme, die den Fahrern weiß machen wollen, dass dieser kleine Weg die kürzeste Strecke zwischen Werne und Laer ist. Ein Trugschluß, denn zum einen ist das da wirklich nur ein asphaltierter Weg und keine Straße, und zum anderen an mindestens 2 Stellen blockiert. Dies ist nun die zweite Aktion der Feuerwehr, die ich auf diesem Weg erlebe. Dabei ist es doch gerade bei einem solchen Einsatz wichtig den richtigen und schnellsten Weg zu nutzen. Ich stelle mir bei den Rangiermanövern immer den Mann mit Herzinfarkt vor, der beim Joggen zusammengebrochen ist. Der liegt da während der Rettungswagen auf der anderen Seite der Barriere steht und den Hilfslosen nicht sieht.

Da muss dringend etwas unternommen werden. Die Autofahrer, die nicht nachdenken, sondern blind dem Befehl der Computerstimme folgen, sind mir egal. Aber wenn es um einen ganzen Zug der Feuerwehr geht, dann werde ich langsam wirklich nervös.

Festplatte voll? Wie geht das denn?

von mydailyfacepalm @ 2011-07-20 – 21:56:29

Diese Frage stellte vor ein paar Jahren einer der Nutzer mehr in der Hoffnung wir würden ihm den Gefallen tun und eine weitere einbauen. Zu diesem Zeitpunkt war dafür jedoch kein Geld vorgesehen, das Budget war aufgebraucht. Außerdem war klar, woran es lag. An einer Sammelwut Lehrvideos betreffend. Also wurde ihm mitgeteilt, dass er einfach seine Festplatte von nicht mehr gebrauchten Dateien befreien solle und das damit wohl schon alles wieder laufen würde.
Gesagt, getan. Besagter Nutzer setzte sich also an den Rechner und begab sich auf die Suche nach Dateien, die er nicht mehr brauchen würde. Da waren Filme und Fotos und Dokumente und ja und dll-Dateien… Moment?! dll-Dateien? Wofür sind die denn? Habe ich die jemals benutzt? Ich denke nicht. Also wenn ich die nicht brauche, dann soll ich die ja löschen. Und dann passierte, was passieren musste, wenn man sich als Laie in den Systemdateien verläuft. Das System gab nichts mehr von sich. Ein Neustart half auch nicht weiter. Aber da waren ja noch die Leute vom technischen Support.

Entschuldigung, aber die Liste hab ich wohl verlegt

von mydailyfacepalm @ 2011-07-20 – 12:23:38

Firewalls sind ja schon eine tolle Erfindung. Deshalb verfügt die Uni auch über eigentlich recht gut eingestellte Firewalls, die einen Großteil der Angriffe abwehren. Deshalb und weil die meisten Nutzer eh nicht wissen, was ihr Rechner so macht, haben wir auf diversen Rechnern nur die Windows Firewall installiert. Diese leistet gute Dienste. Es kommt aber immer mal vor, dass ein Nutzer ein externes Programm nutzen möchte. Normalerweise rate ich an diesem Punkt immer ab, aber wenn der Nutzer mir versichert mit Firewalls umgehen zu können, dann kann es passieren, dass ich der Installation zustimme.
So auch beim folgenden Fall… Der Nutzer bekommt also eine Firewall installiert, die zugegeben mich schon ziemlich genervt hat, so dass ich sie von meinen Rechnern entfernt habe. Dieser Nutzer wollte aber unbedingt und damit fing der folgende Report auch schon an.

Vor ca. einer Woche bekam ich die erste Email:

„Welche Programme dürfen sich mit einem Server außerhalb der Uni verbinden? Mir ist erst durch den Einsatz der Firewall aufgefallen, dass es da einige gibt, die sich mit etwas anderem als uniinternen IPs. … verbinden wollen. Ich wüsste gerne, welche Ziele das sind und wozu die Verbindung jeweils dient. Können wir uns die zwei bis drei Programme mal zusammen ansehen? Oder haben Sie eine Liste?“

Ähm ja, also welche Programme dürfen sich denn so nach außen verbinden? Ich antwortete also dass es immer drauf ankommt. Es gibt Programme, die öfters Updates brauchen. Es gibt Programme, die sich regelmäßig zuhause zurückmelden. Es gibt Programme, die Daten nach hause schicken. Manche Programme machen auch alles zusammen. Manchmal ändert sich das auch.
Ich begab mich also zum Nutzer, um ihm das zu erklären. Es brachte nichts. Ich ließ mir also eine solche Meldung schildern.
„Da versucht etwas zu einer externen IP zu verbinden, dass msi beinhaltet. Was ist das?“ – „Handelt es sich um eine Dateiendung .msi?“ – „Nein, einfach nur MSI“ – „Dann wird das wohl ein Treiber sein, der nach einem Update sucht.“ – „Wie ein Treiber? Und wofür? Das regelt doch alles Windows!“ – „Das ist so nicht richtig, manche Treiber machen das auch so. Grafikkarten z.B. haben meist eigene Updatezyklen.“ – „Ja, können Sie nicht aufschreiben, was das für Programme sind und mit welchen IPs die sich verbinden dürfen?“ – „Entschuldigung, aber das wird nichts bringen, denn da kann sich täglich etwas dran ändern, aber wenn Sie mögen leite ich die Anfrage mal an das Rechenzentrum weiter.“ Schließlich sollen die ja auch was zu lachen haben.

Wie tief kann man eigentlich formatieren?

von mydailyfacepalm @ 2011-07-20 – 11:56:11

Vor ein paar Tagen war es wieder soweit. Ein Rechner machte Schwierigkeiten und wurde von uns überprüft. Alles schrie nach Malware, doch finden konnten wir nichts. Nachdem wir also einen Tag brauchten, um Zugang zum OS zu bekommen, da der Nutzer netterweise das Passwort unseres Admin-Account geändert hatte, und weitere 2 Tage nach dem Fehler gesucht hatten, hatten mein Arbeitskollege und ich uns dazu entschlossen, den Rechner einfach neuzuinstallieren.
Ich teilte dies dann dem Nutzer mit, der doch etwas überrascht klang, aber nach einer Erklärung schnell zustimmte. Ich teilte ihm also den Termin mit, an dem ich mit der Datensicherung beginnen wollte. Um diese Datensicherung durchzuführen, benötigte ich sein Passwort bzw. er sollte den Account vom Passwort befreien. Leider gibt es ein paar Programme, die sich vom schnöden Account eines Admins nicht sichern lassen. So weit, so gut. Ich verabschiedete mich, und da geschah es: Ich habe da noch eine letzte Frage: Machen Sie da ein LowLevel Format?
Ich fühlte mich ertappt! LowLevelFormat? Warum? Wieso? Ich? Ich antwortete kurz: Ich werde den Rechner formatieren, wie weiss ich noch nicht genau. Er hatte es geschafft. Ich war verunsichert. Ich wollte eigentlich einfach nur die ganz normale Formatierung machen und dann schnellstmöglich den Rechner wieder fit machen… doch nun musste ich doch drüber nachdenken, ob das denn alles sei. Ein LowLevelFormat kam mir einfach so unnötig vor, aber man lernt ja nie aus. Also las ich nach, fragte Kollegen… nichts. Niemand würde hier ein LowLevelFormat machen. Warum auch? Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Er hatte da was aufgeschnappt! Es konnte gar nicht anders sein.
Am nächsten Tag war es dann so weit. Der Nutzer betrat mein Büro und die erste Frage: Und? Machen Sie nun ein LowLevelFormat? Ich antwortete souverän: Nein, das ist in diesem Fall nicht nötig. Er konterte: „Aber Sie wissen doch gar nicht wie weit sich die Viren eingenistet haben. Sind sie sicher, dass dann alles weg ist? Es gibt da doch diese Programme mit denen man Daten wiederherstellen kann.“
Ein LowLevelFormat… um ein System neu zu installieren… damit Daten nicht mehr wiederhergestellt werden können… auf einem System, dass direkt danach wieder vom gleichen Nutzer genutzt wird…

Ich hab da mal ne Frage…

von mydailyfacepalm @ 2011-07-20 – 11:30:34

… so oder so ähnlich fangen fängt für mich so manche Odysee an, die oftmals mit einem Facepalm endet.

Deshalb werde ich in diesem Blog nun eine neue Rubrik eröffnen und zwar den DAU-Report. Warum? Weil ich nach 3 Jahren technischem Support einfach etwas loswerden muss. Ich hoffe niemand fühlt sich auf den Schlips getreten, aber manchmal muss es einfach raus. Oftmals wissen diese DAUs gar nicht wie weit sie uns Technikaffine an den Rand der Belastbarkeit treiben.

Ihr dürft euch also auf diverse neue und auch alte Geschichten freuen, die ich noch so auf Lager habe. Vielleicht findet sich auch der ein oder andere Co-Autor.

Was man sich als Politiker so alles erschleichen kann

von mydailyfacepalm @ 2011-06-26 – 12:02:09

Ich komme noch nicht so ganz über die Vorfälle der letzten Wochen hinweg.

Da gibt es in unserem Land also eine Reihe von Leuten, die sich Titel erkaufen oder ercheaten und wenn das dann mal auffliegt wird erstmal bis ins Mark dementiert und schlussendlich, wenn es gar nicht mehr geht, dann wird angeblich reumütig zugegeben, dass da Mist gebaut wurde. Der Titel wird aberkannt und das wars dann im Prinzip. Gut der eine ist seinen Job los, aber die andere krallt sich an ihrem Sessel fest. Schlimmer noch, sie will einen neuen, besseren Sessel. Gut das scheint nun erledigt, aber im Gegensatz zum Normalsterblichen gilt bei denen die Karriere nicht als beendet. Wenn mir oder dir passieren würde, dass man einen Titel aberkennt, dann hat man für gewöhnlich erstmal richtige Probleme. Einem Maurer, dem man den Meistertitel aberkennt und der seine eigene Unternehmung besitzt wird hier schnell mal die Lebensgrundlage entzogen. Entschädigungszahlungen können auf ihn zu kommen. Und bei unseren Politkern? Na da passiert nichts. Diese haben meist über Jahre hinweg höhere Bezüge und Zuschüsse kassiert. Fragt da irgendwer mal nach, ob der Staat, also das Volk das Geld zurückbekommt? Nein. Wo kämen wir denn da hin? Und die gute Koch-Mehrin bezieht immer noch Bezüge. Wie hoch die sind, weiss ich nicht, aber glaubt irgendwer von euch, dass die runterkorrigiert wurden? Irgendwas machen wir doch alle falsch.

Da KOCHt es ganz gewaltig in mir

von mydailyfacepalm @ 2011-06-23 – 22:02:16

Ich weiss mein letzter post ist schon etwas her und Blog.de hat mich auch schon daran erinnert, dass ich mal wieder tewas schreiben sollte. Das tue ich hiermit nun. Nicht, weil ich es soll, sondern weil ich selbst sage: Das MUSS nun raus.

Ein momentan ja immer mal wieder aktuelles Thema in der Politik sind ja die Copy-Paste Affairen unserer achso geliebten Politiker. Wir hätten da unseren Guttenplag, der ja schnell den Hut zog und sich so schnell es ging aus den Medien verpisste. Letzte Meldung war, dass er und seine Familie ein sogenanntes Sabatical einlegt. Die nehmen also eine Auszeit und verschwinden für 2 Jahre in die USA. Fragt sich, was die da wollen, aber etwas Gutes kann es nicht sein.

Nun Nummer 2 der Ertappten… Frau Koch-Mehrin. Uns Silvana.

Die Gute wurde ebenfalls beim Plagiieren erwischt. Diesmal nicht an der Uni Bayreuth, sondern an der renomierten Uni Heidelberg. Die Uni HB tat sich etwas schwer, hat aber die Konsequenzen gezogen in den Doktortitel aberkannt. Statt nun die Schnauze zu halten und in das Loch zurückzukriechen aus dem sie gekommen ist, geht die Frau Koch-Mehrin zum Angriff über. Sie überlegt die Uni mit einer Klage zu belästigen, denn die Uni hätte von der Kopiererei gewusst. Sie tritt also nicht ganz ladylike nach und sorgt dafür, dass der Ruf der Uni nochmals in den Dreck getreten wird. Nett von ihr. Da sieht man glatt welchen Stellenwert Loyalität bei ihr hat.
Als Reaktion auf die Aberkennung hat sie alle Ämter niedergelegt. Alle Ämter? Nee, nicht alle Ämter. Nur die in Deutschland. Ihren Sitz im Europaparlamenr hat sie behalten. Der bringt ihr monatlich ja auch gut 10000 € ein. Plus Zulagen versteht sich. Sowas mag man sich ja auch nicht entgehen lassen.
Und weil das noch nicht frech genug ist kommt heute die Meldung hoch, dass sie Vollmitglied im Forschungsausschuss wird. Nun stellt sich mir doch glatt die Frage: Was befähigt jemanden wie DIE in so EINEM Ausschuss zu sitzen? Nichts? Wieso sitzt die da? Weil lange geplant war? Gibt es niemand anderes, der das kann? Ich meine, es wird doch innerhalb der EU jemanden geben, der das erledigen kann. Für jeden Wissenschaftler, für jeden Studenten, für jeden Steuerzahler ist jeder Tag, den die Frau dieses Amt bekleidet ein Schlag ins Gesicht.