Die aktuelle Parkplatzsituation an der RUB

Die U35 fährt im Minimaltakt, Metropol Radruhr hat einige Fahrräder auf dem Campus verteilt und die Busse kurven sich nen heißen Reifen. Mehr Studis als je zuvor tummeln sich im Hörsaal und ich fürchte dort schaut die Situation nicht anders aus, als bei den Parkplätzen. Aber seht selbst

ParkplatzsituationRUB2014

Es gibt Döner, Baby!

Also nicht hier bei mir, sondern in der Mensa der Ruhruniversität. Den Döner gibt es auch schon länger. Wobei, Döner? Der Erfinder würde sich im Grabe umdrehen. Eher eine Art Pfannenfleisch Suppe, die zwar nicht trocken, aber dafür gelegentlich knorpelig war. Aber nun gibt es einen Lichtstreif am Horizont:

RUB Mensa – Hähnchendöner von EU-zertifiziertem Anbieter

Ich bin gespannt. Der Artikel wirft jetzt schon Fragen auf und ich weiß nicht, ob ich die Antworten hören mag.

in Kebab-Qualität

Wenn der jetzt Kebab-Qualität hat, was hatte der davor denn? Ich meine, ich weiß ja, dass das kein kulinarischer Hochgenuß war, aber welche Qualität hatte das Zeug?

rund 700 Mal täglich nachgefragt

700 Mal am Tag… von ca. 5000 Essen. Das ist ein ziemlich hoher Prozentsatz. Das ist aber nicht so, weil die Kunden so unfassbar gerne Döner essen wollen, sondern leider eher, weil die Standardgerichte auf Dauer und auch sonst wenig genießbar sind.

Neues vom LBV

Es gibt nichts Neues vom LBV. Die zahlen immer noch nicht allen Angestellten ihr Geld aus. Grund hierfür ist, dass die Datensätze der Neueingestellten und derer mit Vertragsverlängerungen manuell ins System eingegeben werden müssen. Gut, die mit den Vertragsverlängerungen könnten ja noch im System sein, aber vermutlich löscht man auch dort erst und fragt dann. Aber wer bin ich schon die Arbeitsweise des großen und allmächtigen Landesamt für Besoldung und Versorgung in Frage zu stellen?

WDR – Mitarbeiter warten auf Gehälter

Mein Highlight!
„Wann die Gehälter wieder alle pünktlich überwiesen werden, vermag man beim LBV in Düsseldorf noch nicht zu sagen: „Wir hoffen, dass wir bis zum Spätsommer alle Datensätze haben“, sagt Pohl.“

Spätsommer, liebe Parteien, das liegt dann schon in dem Zeitraum, an den das dumme Stimmvieh sich bei der Wahl noch erinnern kann. Gell, liebe rot-grüne Landesregierung? Und nicht nur die. Ja, und auch bei den Piraten muss ich ansetzen: Bildung, Technik, Soziales… klingelt es da irgendwo bei euch? Haushaltsausschuss… es geht nicht darum, dass das Geld nicht vorhanden ist. Das LBV erspart sich gerade auf dem Rücken der Minimalverdiener monatlich mehr als 2 Mio. € an Auszahlungen. Da würde ich es auch nicht so eilig mit der Auszahlung haben. Und was solls denn auch? Die meisten Studierenden gelten eh als Überlebenskünstler. Sollen die doch mal zeigen, was sie können?!

Könnt ihr euch eigentlich noch daran erinnern, was los war als Thyssen Krupp 7000 Leuten die Gehälter nicht gezahlt haben? Nee? Ja, genau! Das passiert da nicht. Das passiert in der Wirtschaft nur, wenn der Laden den Bach runtergeht. Ansonsten bekommen die Menschen ihr Geld. Mir ist das jedenfalls nicht bekannt und ich kenne einige Menschen, die dort arbeiten. Es gibt mal falsche Abrechnung, aber erstens regelt sich das schneller als 6 Monate und zweitens bekommt man trotzdem wenigstens einen Teil des Geld, nämlich das Grundgehalt.
Die Vertragsverlängerungen kommen ungefähr so überraschend wie Weihnachten. Gut, zwei mal im Jahr, aber das wars dann auch schon. Die Vertragsverlängerungen werden dem LBV sogar Wochen vor dem eigentlichen Verlängerungstermin bekannt gegeben. 6 Wochen sogar. Also nehmen wir an, dass diese Daten also Mitte Februar übermittelt wurden. Dann waren es 10 Wochen bis zur ersten Zahlung der Gehälter. Wir sind jetzt bald beim Maigehalt angekommen, das am 31. Mai gezahlt werden sollte. Auch das wird bei einigen nicht ankommen. 14 Wochen für 7000 Datensätze? Stattdessen wir Spätsommer in Aussicht gestellt. Draußen sind gerade 7°C… das scheint unendlich entfernt.

Ich bin ein Gänseblümchen!

Nein, jetzt wirklich. Wenn ich diesen Song jetzt nicht im Kopf hätte…

Ich bin gerade an meiner Masterarbeitsstelle eingetroffen und darf die Arbeit einer professionellen IT Unternehmung sehen. Zum Kotzen! Und das ist noch nett ausgedrückt. Schon die Planung war unter aller Sau. Der Raum wurde von denen nicht richtig vermessen. Die Kabelführung nicht geplant und wo genau man Netz herbekommt wusste man in der Woche des Aufbaus auch noch nicht. Helden, einfach nur Helden.
Nun komme ich das erste Mal seit diesem Aufbau wieder ins Büro und siehe da. Auf dem Arbeitsplatz, den ich mal mein Eigen nennen konnte, liegt ein Server. Ja, ihr lest richtig: AUF dem Schreibtisch. So ein Ding, was man in einen ‚trommelwirbel‘ Serverschrank einschieben kann. Nicht so schön flach wie ein Bladeserver, aber mindestens 3 mal so laut. Klingt ein wenig wie ein Eurofighter im Leerlauf.
Die Lautstärke des Servers und vorallem der Lüfter ist dem Standort geschuldet, denn der ist in einem Eckraum an der Südseite des Gebäudes, und deshalb laufen die Lüfter dauerhaft mit voller Leistung. Wenn man es genau nimmt, dann liegt der Raum sogar in Süd-Südwest. In diesem Raum saß bisher nur niemand, weil es immer zu warm war, vor allem im Sommer. Deshalb habe auch nur ich da einen Arbeitsplatz ergattert. Ihr merkt was, ja?
Auf der Tastatur liegt ein Zettel mit IP Adressdaten, einer Handynummer und dem Passwort. Ja, DEM Passwort und sagen wir mal so: Es ist nicht sicher! Es fällt in die Kategorie Accountname: Admin, Password: Admin. Natürlich war das nur ein Beispiel, denn ich würde das richtige Passwort sicher nicht verraten.
Nun ja, laut Planung sollte der kleine Eurofighter im Lernraum mit den Clients stehen. Bei dem Gedanken muss ich unweigerlich lachen. Helden! Ich sags ja.
Ich habe mir jetzt am Schreibtisch daneben einen Arbeitsplatz freigeräumt. Stellt sich die Frage, ob ich die Masterarbeit überhaupt noch hier schreiben kann und möchte. Denn wieder einmal wird mir klar, dass das Thema IT-Sicherheit einfach nur Augenwischerei ist. Man kann Wochen, Tage, Monate versuchen IT-Systeme zu verbessern und sicherer zu machen. Das größte Sicherheitsproblem von allen ist und bleibt der Depp vorm Monitor. Was mich noch stört ist die Tatsache, dass es niemand für nötig hielt mich von diesem Mist in Kenntnis zu setzen. Mein neuer Arbeitsplatz ist mit dem Rücken zum Fenster, ihr erinnert euch Süd-Südwest.

Da kommen einem manchmal die Tränen

Ich bin durch mein politisches Engagement ja Kummer gewohnt, aber manchmal hilft mir diese Erfahrung einfach nicht. Manchmal möchte ich einfach nur weinen.
Zum einen wegen der Sprachlehrforschung, die geschlossen werden soll. Wohl die Letzte ihrer Art. Davor habe ich schon vor Monaten gewarnt und mal so unter uns, ich hatte recht zuverlässige Quellen. Aber gut, man muss nicht agieren, sondern höchstens reagieren, auch wenn es dann meist einfach zu spät ist. Ich habe das nun irgendwie akzeptiert.
Zum anderen weil in den Ingenieursfakultäten der RUB wieder einmal eine Gemeinschaftsprüfungsordnung ansteht und der Fachschaftrat meines Studiengangs sich nicht darum kümmert. Der letzte Versuch einer Gemeinschaftsprüfungsordnung für die sogenannte I-Reihe hatte Zwangsanmeldungen, amtsärztliche Atteste beim 2. Versuch und Verfall des 3ten Versuchs bei nicht Wahrnehmung eines Beratungsgesprächs. Ja, genau. Der vorletzte Versuch verfällt, wenn man sich nicht dem Gespräch mit der Studienberatung stellt.
Und auch dieser Versuch beinhaltet Boshaftigkeiten. Anders kann ich das nicht ausdrücken. Hier mein Favorite:

§2(2) Zum Studium kann nicht zugelassen werden, wer die Bachelor-, Master-, Diplomvor- oder Diplomprüfung in einer der Fachrichtungen „Elektrotechnik“, „Informationstechnik“, „IT-Sicherheit“, „Maschinenbau“, „Informatik“ oder einer verwandten Fachrichtung an Hochschulen im Geltungsbereich des Grundgesetzes endgültig nicht bestanden hat.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Wer also in Maschinenbau ein „endgültig nicht bestanden (ENB)“ kassiert, der hat an der Ruhruniversität auch keine Informatik zu studieren. Eigentlich sogar nicht weitreichender. Jemand der in Dortmund oder irgendeiner anderen Uni mit Maschinenbaustudiengang ein ENB kassiert, dann kann der in Bochum auch kein Informatik studieren.
Nun habe ich meinen Fachschaftrat gefragt, wer sich darum kümmert und was bekomme ich als Antwort?

afaik betrifft uns die für alle Ingenieursstudiengänge vereinheitlichte PO13 nicht, da wir bis dahin nicht mehr zur ET/IT gehören.

Ja ne, is klar. Das betrifft uns ja nicht mehr. Nur das wir weiterhin ein Informatikstudiengang sind und damit Studis, die bei uns durchfallen nicht mehr in der I Reihe studieren können. Frei nach dem Motto: Aber das sind ja dann auch nur unsere Exstudis und das betrifft ja dann auch nur Leute, die nach uns kommen. Was gehen die uns an?

Denk nach, Junge, denk nach!

Heute ist das Selbstlernzentrum / der Computerraum geschlossen, da die Mitarbeiterin erkrankt ist. An der Tür hängt ein Zettel mit eben dieser Information und trotzdem stehen alle paar Minuten Studierende im Technikbüro, das hinter dem Selbstlernzentrum liegt. Auch steht auf dem Zettel an wen sich die Studierenden im Notfall wenden müssen. Aber denkt ihr irgendeiner geht zu den dort genannten Räumen? NEIN!

Vorhin waren wir es dann leid ständig gestört zu werden und haben die vordere Tür abgeschlossen. Seit dem hört man regelmäßig Menschen von der verschlossenen Tür abprallen. Die Klinke quietscht und es macht *Rumms*. Die Krönung war der Klopfer gerade, der erst laut an die Tür (also neben den Zettel) klopft, dann vor die Tür rennt, nochmal klopft und schließlich verwirrt vor der Tür stehen blieb. Leider musste ich in dem Moment raus. Also fragte er mich: „Heute ist geschlossen?“ – „Ja. Steht ja da auf dem Zettel.“ – „Ja ja, ich dachte nur, dass der vielleicht von gestern sei.“

Gestern! Gestern? Alter, da war Sonntag verdammt! Da wäre eh geschlossen gewesen. Aber ich kam gar nicht dazu ihm das an den Kopf zu werfen. Ich war so perplex, dass ich nur mit dem Kopf schütteln konnte.

Heli again, ich sag einfach, Heli again

Heute hatte die Ruhruni wieder hohen Besuch, wie es scheint. Der Fussballplatz wurde jedenfalls wieder als Hubschrauberlandeplatz mißbraucht. Auf der Facebookseite der RUB wird von einem Krankentransport gesprochen, aber das kann ich nicht ganz glauben. Beim letzten Mal sind dort keine Sanitäter ausgestiegen, sondern schnieke ausschauende Anzugträger. Auch sieht man auf diesem Hubschrauberfoto keine SAR Aufdruck oder gar ein ADAC Zeichen. Ich habe schon mehrere Rettungshubschraubereinsätze gesehen, ob am Campingplatz das Verbrennungsopfer oder Unfallopfer auf der Autobahn. Niemals wurden die mit einem schwarzen Privatheli abgeholt.

RUB Foto (Marion Nelle)

Die bsz bekommt neue Gesichter

Der AStA der Ruhruniversität Bochum schlägt sich wieder selbst ein Schnippchen.

Dieses Mal verlängert der neue AStA der Ruhruniversität die Verträge fast aller Redakteure der Bochumer Stadt- und Studierendenzeitschrift (bsz). Versucht hatte der AStA schon vorher die Verträge mit den Redakteuren zu lösen, aber dies war wohl nicht so einfach möglich. Genauer genommen hatten die AStA Referenten getobt, weil der alte AStA (GHG, LiLi und Swib) die Verträge der Redakteure vor Übergabe des AStA Sitz schnell noch verlängerten. So hatten die langjährigen MitarbeiterInnen wenigstens noch 6 Monate Zeit. Eine Begründung bleibt der AStA bisher noch schuldig, aber es ist offensichtlich, dass der AStA über die wiederholte nicht unbedingt positive Berichterstattung unglücklich war. Sicherlich auch deshalb haben die AStA Mitglieder und Freunde vor einigen Monaten schon versucht massiv Einfluss auf die Besetzung der bsz Redakteursstelle der FSVK zu nehmen. Darüber berichtete ich schon damals. In der Zwischenzeit scheint der AStA nichts dazugelernt zu haben. Es fehlt einfach an der Einsicht, dass oftmals nur Kritik zur Selbstreflexion anregt. Vielleicht hat man aber auch einfach nur keine Lust sich mal mit den eigenen Taten auseinander zu setzen und sonnt sich lieber im selbst herbeigeredeten Licht.

Wie ein Bewerbungsgespräch nicht aussehen sollte

Wer macht denn da so’n Krach?

Da arbeite ich ganz ruhig und friedlich in meinem Büro und dann dieser Lärm ein Hubschrauber fliegt die RUb an. Ein Hubschrauber? Der macht bestimmt Fotos.

Weitgefehlt! Der landet. Auf dem Fussballrasen hinter dem GB Gebäude. Ja ja, auf dem sensiblen Fussballrasen, auf dem nur 3 Stunden in der Woche gespielt werden darf, weil der Rasen sonst zu sehr strapaziert wird.

Da fragt man sich wer so dekadent ist. Es muss ein Gast der Wirtschaftswissenschaftler sein, denn auf dem Balkon des Nachbargebäudes stehen diverse Schlipsträger. Ich bin gespannt, wer das war, denn selbst ein Herr Schröder oder ein Herr Schäuble kommen mit dem Dienstwagen.