Progressiv waren wir irgendwie alle mal

Nach vorne schauen und nicht zurück. Das ist eigentlich das, was mir aktuell liegt, doch gibt es da nicht auch diesen schönen Spruch, dass sich eigentlich immer alles wiederholt? Und so scheint es auch gerade zu sein. Innerhalb der Piraten hat sich eine progressive Plattform gegründet. Was daraus entstehen wird ist noch nicht klar. Sie nennen es einen Schutzraum, in dem man vernünftig und nicht diskriminierend miteinander umgeht. Tja, einer hat das schonmal nicht geschafft, und zwar unser Lieblingsmausfan Johannes Ponader. Der ist darüber traurig. Aber wie es scheint hatte er einfach die falschen Ansprüche, jedenfalls sagt das der Daniel „netnerd“ Schwerd.

Ich bin gespannt, wie sich diese Plattform entwickeln wird. Es ist ein schönes soziales Experiment innerhalb eines Experiments. Wie schaut es mit der Toleranz aus? Wie sieht die Mitgliederentwicklung aus? Kann eine solche Gruppierung, die kategorisch Menschen ausschließt, Teil der Piratenpartei sein, die ja mal dafür stand, dass im Prinzip jeder mitmachen kann, solange er kein Rechter ist?

Die ersten Probleme, aber auch Erkenntnisse gibt es jedenfalls schon

Frauen in Führungspositionen, oder in der Politik sind wichtig, aber woher nehmen, wenn nicht einen auf Boko Haram machen? Mich als Frau setzen diese Gleichberechtigungsforderungen ja immer unter Druck, da die Auswahl an potenziellen Vorstandmitgliederinnen ist ja eher gering. Ich fühle mich dadurch verpflichtet und habe dadurch schon einmal meine Gesundheit aufs Spiel gesetzt. Ob das mal immer so fair ist?