Das Thema Snowden tritt wieder in den Vordergrund

… und das ist auch gut so, denn in wenigen Monaten läuft sein Asyl in Russland aus. Er muss nun etwas tun. Wenn es nach mir ginge, dann würde unsere große Nation die Größe zeigen und ihn sicher aufnehmen. Geldgeber, damit er hier ein gutes Leben führen könnte, gäbe es wohl genug.

Stattdessen schauen wir und ein Trauerspiel nach dem anderen an. Heute Jauch auf ARD in einer Diskussionsrunde mit Ströbele (Grüne), Reichelt (BILD), Seipel (NRD) und Marina Weisband (Piraten). Die anderen kenne ich nicht. Ist aber auch egal. Es reicht nur ein Beispiel anzuführen, um zu verstehen, warum ich mir so eine Sendung nicht sonderlich lange anschauen kann:

Ströbele: „Herr Snowden hat mir gesagt, dass er am liebsten in einem demokratischen Land leben wolle“
Ein anderer in der Runde: „Dann ist er jetzt aber falsch.“

Stimmt. Aber wann merken wir, dass das so falsch ist? Wieso hat er hier kein Asyl bekommen? Warum würde darüber noch immer diskutiert? Weil er Gesetze in seinem Heimatland gebrochen hat? Das haben auch viele andere Asylsuchende getan, denn seien wir mal ehrlich: In manchem Land ist es strafbar, einfach man selbst zu sein. Offene Äußerungen über das Regime können einen das Leben kosten. Sicherlich ist das von Snowden etwas anderes, aber im Gegensatz zu den Behauptungen hat er sich die Daten ja nicht erhackt. Er hatte Zugang dazu. Eigentlich hat er ’nichts weiter‘ getan als Unternehmensgeheimnisse zu verraten. Nur war das Unternehmen der Staat. Ein Staat, der die gesamte Welt ausspioniert. Alles… Regierungen, Unternehmen und auch der ganz kleine Arsch an der Schüppe. Alle.

Die Welt müsste ihm die Füße küssen. Aber viele wenden sich ab. Aus Angst vor den USA. Zivilcourage. Staatscourage.

Chance verpasst und das ist gut so

Puh da hatten wir gerade auf der Aufstellungsversammlung der Piraten NRW für die Bundestagswahl wohl einen der weltweit bekanntesten aktiven Piraten auf der Buhne. Dirk Piper fing seine Vorstellung mit der Erwähnung seiner Haus Verbote auf Piratenveranstaltungen in seinem Kreisverband. Der Aufhebung bzw. Nichtausweitung verdanken wir dann wohl das 7 minütige Highlight des Tages.

Sein schönstes Erlebnis war die Teilnahme an der Autopsie von Michael Jackson. Seiner Meinung nach wird unser Land von zwei Frauen regiert. Zum einen Angelika Merkel und die andere sei diese Westerwelle. Zwischen fremd schämen und Belustigung, und mit dem Hang zum Weinkrampf… Aber die Gruppe wird es heilen, denn solche Deppen kommen zwar in die Auswahl, aber die kommen nicht über die erste Runde hinaus.

Leider hat genau diesen Deppen mal wieder der WDR aufgenommen und wir können uns jetzt schon auf was gefasst machen.

Der Journalismus und das Internet

Ich habe gestern eine sehr gute Doku mit kleineren Diskussionsabschnitten auf phoenix gesehen.

Darin ging es darum, wie das Internet und die heutige Zeit den Journalismus beeinflussen. Thematisiert wurden unter anderem Blogs, Google, Zeitungssterben, die Zukunft der Journalisten… Chance und Risiken.

Mit im Studio war zum einen Frederik Pleitgen, Sohn des ehemaligen WDR Intendanten Fritz Pleitgen und Journalist bei CNN, und Lukas Heinser von bildblog.de, einem Blog, der immer wieder die anfangs Bild-Zeitung und -Homepage anhand der aktuellen Artikel kritisierte und nun auf die gesamte Boulevardpresse einschlägt.

Was ich aus der Sendung mitgenommen habe:

Journalisten haben es in der heutigen Zeit nicht leicht. Es gibt unzählige Blogs, unzählige Twittereinträge und andere Social Media Inhalte, die für den einzelnen Journalisten nur schwer zu überblicken sind. Man muss mehr denn je den Terminen hinterhet rennen oder sich auf dubiöse Quellen verlassen.
Nehmen wir beispielsweise Google und die Wikipedia. Beide verfügen über eine kaum zu begreifende Fülle an Informationen. Aber diese Informationen sind nicht zwingend korrekt, auch wenn diese den Eindruck erwecken.
Es ist einfach nicht mehr damit getan eine oder zwei Quellen zu befragen, sondern es ist notwendig wesentlich mehr Zeit in die Recherche zu stecken. Weniger Suchen, dafür mehr lesen. Statistiken beweisen, dass die meisten Journalisten bei einer Recherche maximal die ersten 10 Suchergebnisse von Google durchsuchen und daraus ihre Artikel schreiben. Das da nicht alle Informationen korrekt sind, kann schonmal vorkommen. Ist aber für einen Journalisten nicht tragbar.
Hinzukommt, wie Herr Pleitgen sagt, dass die Journalisten von heute einfach faul geworden sind. Der Journalist von früher war nur unterwegs. Heute geht er nur noch selten vor die Tür. Oftmals werden Artikel im Akkord geschrieben und veröffentlicht. Qunatität statt Qualität.
Das ist auch das, was ich öfters bei den Onlineausgaben von Tagesschau und DerWesten bemängel. Ich schreibe einen Blog und mache mir trotzdem die Mühe mal eben eine Rechtsschreibprüfung drüberlaufen zu lassen. Damit bekommt man sehr viele Fehler schon raus. Inhaltliche Fehler fallen mir auch immer wieder auf. Heute beispielsweise steht auf DerWesten ein Artikel, dass in der Straße „In der Schuttbeck“ drei Autos gebrannt haben. In Bochum gibt es aber keine Straße mit diesem Namen. Das kann man leicht bei Google recherchieren oder einfach wissen, weil man sich in Bochum, vorallem Langendreer, etwas auskennt. Gut, diese Information steht schon falsch im Presseportal der Polizei, aber es wäre nunmal schön, wenn sich jemand 2 Minuten Zeit nehmen würde.

Ein anderes Thema war das Zeitungssterben, das nun wohl auch in Deutschland eingesetzt hat. Hier wurde kritisiert, dass die Zeitungen / Redaktionen die Chancen einer neuen Berichterstattung nicht nutzen, sondern eigentlich nur das gleiche Programm mit weniger Geld abspielen, was sie auch schon in der Printausgabe fahren. Da kann es auch mal vorkommen, dass ein Thema nicht aktuell online publiziert wird, sondern erst Tage später in der Printausgabe. „Online bringt nichts ein.“ ist hier die Ausrede, die aber auch nur zeigt, dass die Redaktionen es nicht verstanden haben.
In den USA hat dieses Zeitungssterben schon wesentlich eher eingesetzt und viele kleinere Zeitungen mussten schließen. Auch die Großen hatten zu kämpfen. Aus der Not entstanden neue Konzepte, so dass die Zeitungen auch online Kunden binden konnten. Mehr User heißt im Internet auch immer mehr Werbeeinnahmen und darin liegt der Schlüssel, darin und in den sogenannten Paywalls, die ein Lesen der Artikel erst durch Bezahlung ermöglichen.
So gibt es mittlerweile Online die Möglichkeit Informationen aus der direkten NAchbarschaft zu beziehen. Ähnlich wie die brennenden Autos bei DerWesten.de werden in den USA mittlerweile Datenbanken mit Informationen abgefragt und automatisierte Artikel erstellt. Vielleicht ist das ja auch der Grund für den Fehler bei DerWesten. Der falsche Straßenname ist auch schon im Polizeibericht genannt worden. Dies kann man ebenfalls googlen. Problem an dieser Stelle wird sein, dass man für diese Automatisierung bestenfalls Informatiker braucht, aber keineswegs Journalisten. Das macht den Konkurrenzkampf in dieser Branche noch härter.

Captain Obvious!

Nur ein paar Tage nach dem Bombenfund am Bonner Hauptbahnhof fordert nun die CDU eine Ausweitung der totalen Überwachung. Bahnhöfe sollen nun nicht einfach nur videoüberwacht werden, sondern diese Videos sollen auch auf jeden Fall aufgezeichnet werden. Außerdem wirken sie ja auch so gut präventiv.

Haha! Wirklich? Und wieso haben die mutmaßlichen Terroristen dann den Hauptbahnhof gewählt? Der ist doch schon videoüberwacht! Es ist doch eher unwahrscheinlich, dass die Typen wussten, dass es keine Aufnahmen gibt, oder? Also wirkt da gar nichts präventiv. Vielleicht trägt die Überwachung der Aufklärung bei, aber es handelt sich wieder um eine Gruppierung, die schon unter Verdacht stand. Wieso kriegt denn da nie jemand mit, dass da was ansteht?

Was ich mich auch gerne frage: Es ist kurz vor Weihnachten. Ich weiss nicht mehr, ob es letztes oder vorletztes Jahr als ich auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt ständig Polizei wahrnahm. Damals standen wir vor der Landtagswahl. Auch vor der Landtagswahl DAVOR gab es Terrorwarnungen. Dazu hatten wir eine Aktion am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Jetzt kommt die Bundestagswahl. Alles nur Zufall?

DerWesten – Zünder der Bonner Bombe war bereits ausgelöst
DerWesten – Bombe in Bonn
RuhrNachrichten – Bahn und Polizei streiten über fehlende Videobilde
SpOn – Alle gegen die Union

Doppel ROFL LOL

Da haut der Vorstand von Opel nur wenige Tage vor Weihnachten und noch weniger Tage vor der 50 Jahrfeier von Opel in Bochum raus, dass in den nächsten 3-4 Jahren der Standort geschlossen werden soll und nun verkacken sie auch noch diese Jahresfeier.

Schluss! Aus! Alle raus! Um es mal mit den Worten eines Hausmeisters zu sagen.

Der Grund ist ähm ja also die Sicherheit. Wir haben ja nur mit 15.000 Besuchern gerechnet. Aber nun erwarten wir doch tatsächlich 50.000 Besuchern. Das geht natürlich nicht!

Jetzt weiss ich wenigstens, warum die Werbung für dieses tolle Event praktisch nicht von mir wahrgenommen wurde. Die wollen da einfach niemanden! Auch keine potenzielle Kunden.

DerWesten – Opel sagt Jubiläumsfeier in Bochum für Samstag ab

Beauty and the nerd

Mir wird gerade unweigerlich schlecht. Erst neulich habe ich mich mit Freunden darüber unterhalten, dass Nerds ja mittlerweile für jeden Scheiss den Kopf hinhalten müssen, weil der Gesellschaft aufgefallen ist, wie toll man diese vorführen kann. Sicherlich kann man nur jemanden vorführen, der das mit sich machen lässt, aber trotzdem. Genauso wie dieser tolle Hipster Trend, unter dem wir mittlerweile leiden. Zu meiner Schulzeit ist man für exakt dieses Auftreten gerne mal in die Mangel genommen worden. Wahrscheinlich sogar von jenen, die das jetzt ach so cool finden.

In dem Gespräch kamen wir auch auf ein neues TV Format in den USA zu sprechen: Beauty and the nerd. Darin treten ein paar hübsche Mädels gegen ein paar Nerds an. Es gilt Spiele zu gewinnen. Dabei wird, wie in den ganzen Scripted Reality Show wie Bauer sucht Frau auch, darauf geachtet, dass Eigenheiten der Protagonisten ganz besonders hervorgehoben werden. Bei den Nerds wird es also darauf hinauslaufen, dass irgendetwas mit Menschen machen müssen. Die Mädels werden wahrscheinlich irgendetwas technisches machen müssen.

Nun hat es ProSieben tatsächlich geschafft dieses Format nach Deutschland zu holen. m( Als hätten wir nicht schon ausreichend US-Importscheisse im TV. \0/

Wer mir nicht glauben möchte, der kann ja mal die Anfrage an den Chaos Computer Club lesen und natürlich die passende Antwort von Gerd Eist, dem Pressesprecher vom CCC.

PasteBin – Bizarre Anfrage an den CCC
Focus Online – „Beauty and the nerd“

Habt ihr das mit Thyssen Krupp mitbekommen?

Das mit den Managern? Nein?

Macht nichts! Ich kann das für euch nochmal rekapitulieren.

Gleich 3 Vorstandsmitglieder werden wegen Veruntreuung bzw. verschiedene Verstöße gegen die Vorschriften zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung entlassen. Das sind die Deppen, die die Verantwortung für die beiden verkackten Stahlwerkprojekte von Steel Americas tragen müssen. Ich weiss gerade nicht, seit wann die im Vorstand waren, aber ich weiss das mit den Stahlwerken seit bestimmt 5 Jahren. Die Geschichte mit den Stahlwerken ist purer Zucker!
Stahlwerk 1 haben sie in Brasilien bauen lassen. Ihr wisst schon, niedrige Lohnkosten bei der Herstellung. Dummerweise haben sie den Untergrund nicht richtig untersucht und so entpuppte sich das ganze eher als bleiernde Ente und drohte zu versinken. Naja, gut, die wussten schon, dass das da eine Art Sumpfgelände ist, aber hey! Wir packen da ein paar Pfeiler in den Boden und dann hält das schon…. tat es natürlich nicht. Also packte man nachträglich mehr Pfeiler in den Boden. Ob das Ding nun läuft, weiss ich nicht, aber ich hatte die Jahre über meinen Spaß.
Stahlwerk 2 wurde in den USA gebaut. Hmm ja auch hier sind die Lohnkosten wohl geringer. Aber das reichte nicht. Man ließ (Vorsicht: Gossip) das Stahlwerk unter anderem durch chinesische Unternehmen bauen. Diese Fachunternehmen waren so sparsam, dass sie die Bodenplatte des Stahlwerks und auch sonst wohl alles betonhaltige aus nicht feuerfestem Beton anfertigen ließen. Nicht feuerfest? In einem Stahlwerk fragt ihr euch? Ja genau! Großartig, oder? Popcornfaktor 9, würde ich sagen.
Letztes Jahr erst auf einem Treffen mit Siemensmenschen wurde mir von einem von denen von einem Stahlwerkprojekt zusammen mit Thyssen erzählt. Ich hakte nach und ja er meinte Brasilien. „Ganz großes Projekt! Ganz groß! Ganz groß!“ – „Ist das nicht das Werk, das im Boden versinkt?“ *schluck* „Ähm, ja also da gibt es wohl noch Probleme.“ Ich hasse ja dieses auf die Kacke hauen.

Hier mal ein paar Zahlen:
Wertberichtigung der Stahlwerke 3,6 Milliarden Euro
Abschreibungen auf den Wertverlust aus Vorjahr 2,2 Milliarden Euro
Buchwert der Stahlwerke jetzt 7,9 Milliarden Euro

Aktuelle Verbindlichkeiten des Konzerns: 5,8 Milliarden Euro

Hinzukommen dann noch ein paar Korruptionsvorwürfe und Absprachen *hust* Nein, bestimmt nicht mit Siemens *hust* und schwups sind eben diese Drei ihren Job los. Aber glaubt mal nicht, dass die ohne Abfindung gehen! Afaik gibt es eine Abfindung in Höhe von 11 Mio Euro. Da wird so mancher Opelaner heute nacht von träumen.
Übrigens ermittelt nun ja die Staatsanwaltschaft nicht nur gegen diese drei, sondern auch gegen den Konzern. Da wundert es doch wirklich niemanden, dass gerade heute die Meldungen vom herben Geschäftsjahresverlust kommt. Keine Dividende, aber ich wette es gibt einen Bonus für den Vorstand.

DerWesten – Stahlkonzern ThyssenKrupp entlässt den halben Vorstand
DerWesten – Thyssen-Krupp meldet fünf Milliarden Euro Verlust

Opelaner gehen nicht, ohne nochmal auszuteilen!

Wie es mal wieder ausschaut steht Opel in Bochum vor dem Aus, aber wenn die Bochumer gehen, dann verpassen sie ihrem Gegner noch ein paar. Zum einen bei der heutigen Betriebsversammlung als ein Vertrauensmann den Vorstand nicht gehen lassne wollte. Immerhin hatte derjenige sich von der Belegschaft nicht verabschiedet. Zum anderen, weil bei einer Schließung des Standorts nicht nur Abfindungen, sondern auch den Batzen Geld auf den die Beschäftigten seit letztem Jahr verzichtet haben. Das gibt noch ein Fest.

DerWesten – „Das Ergebnis der jahrelangen Zermürbungstaktik“
DerWesten – „Opel-Aus ist ein Schlag ins Gesicht des Ruhrgebiets“
DerWesten – Tumult nach Auftritt von Opel-Vorstand Sedran

Berlusconi zurück?

Also wenn das keinen Facepalm wert ist, dann weiss ich auch nicht.

Der aktuelle Regierungschef Mario Monti möchte nach der Verabschiedung des Haushalts 2013 sein Amt niederlegen. Grund hierfür ist wohl das Verhalten der Partei Berlusconis, die immer ihm als Reformer immer wieder Steine in den Weg gelegt hat. Davon scheint er nun die Schnauze voll zu haben und macht im gleichen Zug wieder Platz für den alten Premier.
Leider schwindet aktuell auch der Rückhalt von Monti in der Bevölkerung. Reformen heißen nun einmal oft, dass gespart werden muss und genau geschieht sehr oft auf dem Rücken der Mittel- und Unterschicht. Daran wirdauch ein Mario Monti nichts ändern können, aber wenn Italien wieder unter Berlusconis Fuchtel steht, dann wird es so weitergehen wie zuvor und in 2 – 3 Jahren wird es in Italien so ausschauen, wie in Griechenland. Massenentlassungen, Lohnkürzungen, Obdachlosigkeit…. alles Auswirkungen, die in Italien mit etwas Glück in Grenzen gehalten werden können. Aber das nur mit jemandem, der mit Geld umgehen kann und nicht mit Koks und Nutten.

SpOn – Europa zittert vor Berlusconi-Comeback

Energiewende? Aber das wird teuer und gefährlich.

So in der Art wurde uns das mitgeteilt. Zu großen Teilen von unseren Freunden von der CDU.
Es gibt Probleme beim Netzausbau? Die Anbindung der Off Shore Parks geht nicht schnell genug? Ach das zahlen die Kunden / Bürger. Atommülltransporte schützen? Kein Problem! Das zahlt der Kunde / Bürger. Die Energieunternehmen haben Gewinneinbrüche durch die geschlossenen AKWs? Kein Problem! Das zahlt der Kunde / Bürger.

Und warum zahlt das der Kunde / Bürger? Weil die Energieversorger maßgeblich an der Finanzierung unserer Regierungspartei beteiligt sind!

Die Grünen sind ja etwas weniger verfänglich und haben erstens weniger Sponsoren und zweitens auch weniger umstrittene. Wobei ich mich da schon wundert, dass die Apotheken sowohl CDU als auch Grüne sponsern.

Vielleicht sollten sich die Piraten auch mal umschauen. Angebote haben sie ja, unter anderem von Bitkom. Vielleicht möchte Kim Dotcom ja auch was spenden?